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		<title>MS und die Progression</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 16:36:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Was mich im Leben so beschäftigt]]></category>
		<category><![CDATA[MS]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommen wir nun zu einem unangenehmen Thema, das auch mich betrifft. Wer die vorherigen Posts gelesen hat, wird bemerkt haben, [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image alignwide size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="254" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/03/004Progression-1024x254.png" alt="Progression der Sekundär Progriente Multiple Sklerose" class="wp-image-1102" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/03/004Progression-1024x254.png 1024w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/03/004Progression-300x74.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/03/004Progression-768x190.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/03/004Progression.png 1533w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Kommen wir nun zu einem unangenehmen Thema, das auch mich betrifft.</p>



<p>Wer die vorherigen Posts gelesen hat, wird bemerkt haben, dass ich ein positiver Mensch bin und auch mit meinen Einschränkungen gut leben kann. Manchmal schreitet die MS jedoch schneller voran, als einem lieb ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet das?</h2>



<p>Meist beginnt MS schubartig, das heißt, es treten plötzlich Beschwerden auf, die sich auch wieder zurückbilden können. Oft empfehlen Ärzte in solchen Fällen eine Cortison-Stoßtherapie. Häufig starten sie mit 1.000 mg Infusionen über 5 Tage, manchmal auch nur über 3 Tage. Dabei sollte man bedenken, dass viele Tabletten nur 20 mg enthalten – wer also bei einem Allergieschub 3 bis 4 Tabletten nimmt, kann nachvollziehen, dass 1.000 mg eine sehr hohe Dosis sind. Kein Wunder, dass der Körper während der Therapie manchmal verrückt spielt – schließlich entspricht das etwa 50 Tabletten als Infusion, daher erfolgt die Gabe Intravenös. Auch gibt es hier Spritzen mit Depot Wirkung direkt in den Muskel. <br><br>Nach einigen Jahren geht der schubförmige Verlauf (RRMS) oft nach 10–20 Jahren in einen dauerhaft fortschreitenden Verlauf über, die SPMS. Dabei verschlimmern sich die Symptome langsam, auch ohne dass Schübe auftreten. Die Beschwerden bilden sich in der Regel nicht mehr zurück. Dadurch wird der Alltag anstrengender, zum Beispiel lassen Gehen, Denken, Koordination oder Energie nach. Allerdings können der SPMS auch weiterhin Schübe vorkommen. Selbst wenn die Schübe nicht klar abzugrenzen sind, bleibt die MS dennoch aktiv.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#0693e3" class="has-inline-color">Stadium</mark></strong></td><td><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#0693e3" class="has-inline-color">Merkmale</mark></strong></td><td><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#0693e3" class="has-inline-color">Beispiele</mark></strong></td></tr><tr><td>Frühphase</td><td>leichte Verschlechterung</td><td>längere Erholungszeit nach Belastung, Gangunsicherheit</td></tr><tr><td>Übergangsphase</td><td>Symptome bleiben bestehen</td><td>Kribbeln, Schwäche, Konzentrationsprobleme</td></tr><tr><td>Fortschreitend</td><td>zunehmende Einschränkungen</td><td>Hilfsmittel nötig, Fatigue</td></tr><tr><td>Spätphase</td><td>starke Behinderung</td><td>Rollstuhl, Pflegebedarf, kognitive Einbußen</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Typische Anzeichen der SPMS-Progression</figcaption></figure>



<p>Ich selber bin mittlerweile im Progressiven verlauf, also SPMS.<br>Zum einen wurde es mehrfach durch Ärzte und Krankenhäuser bestätigt und zum anderen merke ich es folgendermaßen:<br>Einer meiner ersten Einträge in diesem Bereich des Blogs beschrieb ich das ich Bedachter und langsamer an meine Arbeit gehe (<a href="https://gernardt.net/wie-sich-das-leben-mit-multipler-sklerose-entschleunigte/" type="post" id="275">hier nachzulesen</a>), heut zu Tage brauche ich jemanden der mir den Rasen mäht oder die restliche Gartenarbeit macht. <br>Beispiele:<br>Ein Freund hat mir im Januar 2026 einen Baum für ein Terrassendach gefällt. Normalerweise hätte ich mich mit dem Rollstuhl an den Häcksler gesetzt und die zwei Meter hohe Tanne gehäckselt. Allerdings kann ich nur 10 bis 30 Minuten häckseln und muss dann mindestens 60 Minuten Pause machen. Das ist nicht effektiv, daher lasse ich das von einem Gärtner erledigen. Ein weiteres Beispiel ist eine Trauerweide, die ich früher jedes Jahr selbst stutzte. Seit zwei Jahren übernehmen das entweder Freunde oder ein Gärtner.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer rastet der rostet</h2>



<p>Ja, dennoch halte ich an diesem Satz fest. Auch wenn Energie und Konzentration schnell erschöpft sind. Ich hatte zwar vor, den Ausbildungsbereich schneller zu schreiben, aber auch das erfordert viel Energie. Deshalb schreibe ich etwas langsamer, und meine Gedanken zur MS sind in der Priorität etwas nach oben gerutscht. Es geht auch um Selbstreflexion, die Beschreibung der Krankheit Multiple Sklerose und vielleicht darum, anderen Betroffenen zu helfen – ungeschönt, aber mit Lebensmut und einer Prise Humor.<br>Da ich (noch vor 2 Jahren) in Gartenarbeit mein Ruhepol hatte, suche ich heute nach anderen &#8222;neuen&#8220; Hobbys. </p>
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		<title>Bewerbungsgespräch zum Ausbildungsplatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 14:23:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung als Fachinformatiker Anwendungsentwickler/in]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[minderjährige]]></category>
		<category><![CDATA[vorstellungsgespräch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich dazu auch äußere. Heute ist mir jedoch in einem bekannten Social-Media-Post aufgefallen, dass [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich dazu auch äußere. Heute ist mir jedoch in einem bekannten Social-Media-Post aufgefallen, dass eine Zeitung berichtete, rund 21 % der unter 25-Jährigen würden von ihren Eltern zu einem Vorstellungsgespräch begleitet.</p>



<p>In den Kommentaren auf der Social-Media-Plattform findet sich alles – von positiven über neutrale bis hin zu negativen Meinungen. Die Spannbreite reicht von „Das ist ihr gutes Recht“ bis zu „Verweichlichte Generation“. Da ich selbst als Ausbilder tätig war, möchte ich gern eine Hilfestellung geben und die Rechte aufzeigen, die Bewerber haben.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliches</h2>



<p>(Stand 03.2026) <br></p>



<figure class="wp-block-table alignwide"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Alter</mark></em></strong></td><td><strong><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Pflicht oder nicht Pflicht</mark></em></strong></td><td><strong><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Bemerkung</mark></em></strong></td></tr><tr><td>kleiner 16 Jahre</td><td>Bei unter 16 jährige Bewerber ist eine Erziehende Person Pflicht.</td><td></td></tr><tr><td>16 &#8211; 17 Jahre</td><td>Als Gesprächsleiter darf ich der Erziehungsberechtigte Person den<br>Beistand im Gespräch nicht verweigern.</td><td>Das sollte gut überlegt sein, viele Bewerber die eine <br>Erziehungsberechtigte Person (oder auch Freund:in) <br>mitnehmen kann einen unselbstständigen Eindruck hinterlassen.</td></tr><tr><td>Ab 18 Jahre</td><td>Keine Pflicht und die erziehungsberechtigte Person <br>kann der Zutritt zum Vorstellungsgespräch verweigert werden.</td><td>Ab 18 Jahren sollte man alleine zum Vorstellungsgespräch erscheinen.<br>Anderweiter kann es den Eindruck erwecken, <br>das der Bewerber unselbständig ist. (Gibt ein sehr schlechten Eindruck)</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Tabelle 1: kompakte Darstellung</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Personen unter 18 Jahre (16 &#8211; 17 Jahre)</h2>



<p class="has-text-align-left">Bei Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz sind oft auch unter 18-Jährige dabei. Da sie nur eingeschränkt geschäftsfähig sind, muss neben der Unterschrift des angehenden Auszubildenden auch eine erziehungsberechtigte Person unterschreiben. Diese hat zudem ein Informationsrecht und darf daher beim Vorstellungsgespräch anwesend sein. Bei Bewerbern unter 18 Jahren darf eine erziehungsberechtigte Person beim Gespräch den zutritt nicht verweigert werden. Die erziehungsberechtigte Person darf dem Vertreter der Firma (Ausbilder:in, Chef:in, Gesprächsleiter:in) ebenfalls Fragen stellen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Personen unter 16 Jahre</h2>



<p>Bei Personen unter 16 Jahre, ist es Pflicht bei dem Gespräch eine Erziehungsberechtigte Person dabei zu haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Personen ab 18 Jahre</h2>



<p>Falls eine Erziehungsberechtigte Person dabei ist, kann diese vom Vorstellungsgespräch ausgeschlossen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen der entsprechende Gesetze und Auszüge</h2>



<details class="wp-block-details alignfull is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>DSGVO Artikel 8</summary>
<ol class="wp-block-list">
<li>Gilt&nbsp;<a href="https://dsgvo-gesetz.de/art-6-dsgvo/">Artikel 6</a>&nbsp;Absatz 1 Buchstabe a bei einem Angebot von Diensten der Informationsgesellschaft, das einem Kind direkt gemacht wird, so ist die Verarbeitung der personenbezogenen Daten des Kindes rechtmäßig, wenn das Kind das sechzehnte Lebensjahr vollendet hat.&nbsp;<sup>2</sup>Hat das Kind noch nicht das sechzehnte Lebensjahr vollendet, so ist diese Verarbeitung nur rechtmäßig, sofern und soweit diese Einwilligung durch den Träger der elterlichen Verantwortung für das Kind oder mit dessen Zustimmung erteilt wird. <sup>3</sup>Die Mitgliedstaaten können durch Rechtsvorschriften zu diesen Zwecken eine niedrigere Altersgrenze vorsehen, die jedoch nicht unter dem vollendeten dreizehnten Lebensjahr liegen darf.</li>



<li>Der Verantwortliche unternimmt unter Berücksichtigung der verfügbaren Technik angemessene Anstrengungen, um sich in solchen Fällen zu vergewissern, dass die Einwilligung durch den Träger der elterlichen Verantwortung für das Kind oder mit dessen Zustimmung erteilt wurde.</li>



<li>Absatz 1 lässt das allgemeine Vertragsrecht der Mitgliedstaaten, wie etwa die Vorschriften zur Gültigkeit, zum Zustandekommen oder zu den Rechtsfolgen eines Vertrags in Bezug auf ein Kind, unberührt.</li>
</ol>
</details>



<details class="wp-block-details alignfull is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>BGB § 104 (Geschäftsfähigkeit)</summary>
<p>Geschäftsunfähig ist:<br>1. wer nicht das siebente Lebensjahr vollendet hat, <br>2.wer sich in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit befindet, sofern nicht der Zustand seiner Natur nach   ein vorübergehender ist.</p>
</details>



<details class="wp-block-details alignfull is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>BGB § 105 (Nichtigkeit der Willenserklärung)</summary>
<p>(1) Die Willenserklärung eines Geschäftsunfähigen ist nichtig.</p>



<p>(2) Nichtig ist auch eine Willenserklärung, die im Zustand der Bewusstlosigkeit oder vorübergehender Störung der Geistestätigkeit abgegeben wird.</p>
</details>



<details class="wp-block-details alignfull is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>BGB § 105a (Geschäfte des täglichen Lebens)</summary>
<p>Tätigt ein volljähriger Geschäftsunfähiger ein Geschäft des täglichen Lebens, das mit geringwertigen Mitteln bewirkt werden kann, so gilt der von ihm geschlossene Vertrag in Ansehung von Leistung und, soweit vereinbart, Gegenleistung als wirksam, sobald Leistung und Gegenleistung bewirkt sind. Satz 1 gilt nicht bei einer erheblichen Gefahr für die Person oder das Vermögen des Geschäftsunfähigen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details alignfull is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>BGB § 106 (Beschränkte Geschäftsfähigkeit Minderjähriger)</summary>
<p>Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maßgabe der §§ 107 bis 113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p>
</details>



<details class="wp-block-details alignfull is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>BGB § 107 (Einwilligung des gesetzlichen Vertretes)</summary>
<p>Der Minderjährige bedarf zu einer Willenserklärung, durch die er nicht lediglich einen rechtlichen Vorteil erlangt, der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters.</p>
</details>



<details class="wp-block-details alignfull is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>BGB § 108 (Vertragsabschluss ohne Einwilligung)</summary>
<p>(1) Schließt der Minderjährige einen Vertrag ohne die erforderliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters, so hängt die Wirksamkeit des Vertrags von der Genehmigung des Vertreters ab.</p>



<p>(2) Fordert der andere Teil den Vertreter zur Erklärung über die Genehmigung auf, so kann die Erklärung nur ihm gegenüber erfolgen; eine vor der Aufforderung dem Minderjährigen gegenüber erklärte Genehmigung oder Verweigerung der Genehmigung wird unwirksam. Die Genehmigung kann nur bis zum Ablauf von zwei Wochen nach dem Empfang der Aufforderung erklärt werden; wird sie nicht erklärt, so gilt sie als verweigert.</p>



<p>(3) Ist der Minderjährige unbeschränkt geschäftsfähig geworden, so tritt seine Genehmigung an die Stelle der Genehmigung des Vertreters.</p>
</details>



<details class="wp-block-details alignfull is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>JArbSchG § 32 (Erstuntersuchung)</summary>
<p>1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>er innerhalb der letzten vierzehn Monate von einem Arzt untersucht worden ist (Erstuntersuchung) und</li>



<li>dem Arbeitgeber eine von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorliegt.</li>
</ol>



<p>(2) Absatz 1 gilt nicht für eine nur geringfügige oder eine nicht länger als zwei Monate dauernde Beschäftigung mit leichten Arbeiten, von denen keine gesundheitlichen Nachteile für den Jugendlichen zu befürchten sind.</p>
</details>



<details class="wp-block-details alignfull is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>JArbSchG § 33 (Erste Nachuntersuchung)</summary>
<p>(1) Ein Jahr nach Aufnahme der ersten Beschäftigung hat sich der Arbeitgeber die Bescheinigung eines Arztes darüber vorlegen zu lassen, daß der Jugendliche nachuntersucht worden ist (erste Nachuntersuchung). Die Nachuntersuchung darf nicht länger als drei Monate zurückliegen. Der Arbeitgeber soll den Jugendlichen neun Monate nach Aufnahme der ersten Beschäftigung nachdrücklich auf den Zeitpunkt, bis zu dem der Jugendliche ihm die ärztliche Bescheinigung nach Satz 1 vorzulegen hat, hinweisen und ihn auffordern, die Nachuntersuchung bis dahin durchführen zu lassen.</p>



<p>(2) Legt der Jugendliche die Bescheinigung nicht nach Ablauf eines Jahres vor, hat ihn der Arbeitgeber innerhalb eines Monats unter Hinweis auf das Beschäftigungsverbot nach Absatz 3 schriftlich aufzufordern, ihm die Bescheinigung vorzulegen. Je eine Durchschrift des Aufforderungsschreibens hat der Arbeitgeber dem Personensorgeberechtigten und dem Betriebs- oder Personalrat zuzusenden.</p>



<p>(3) Der Jugendliche darf nach Ablauf von 14 Monaten nach Aufnahme der ersten Beschäftigung nicht weiterbeschäftigt werden, solange er die Bescheinigung nicht vorgelegt hat.</p>



<p></p>
</details>



<p>Es gibt noch viele weitere Gesetze was minderjährige Auszubildende machen dürfen und was nicht, aber das Beschreibe ich in einem anderen Post.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was mache ich nun als Bewerber:in?</h2>



<p>Wenn du unter 16 Jahre bist, ist es gesetzlich geregelt das ein Elternteil mit ins Gespräch muss. Ich selber würde hier (schon bei der Einladung) darauf verlangen das ein Elternteil oder Erziehungsberechtigte Person beim Vorstellungsgespräch dabei ist. Auch wenn ich es als sehr löblich finde, das eine junge Person versucht selbstständig auf den Beinen zu stehen.</p>



<p>Wenn du zwischen 16 &#8211; 18 Jahre bist. Denke bitte darüber nach. Es kann sich nachteilig Auswirken wenn ein Elternteil oder eine erziehungsberechtigte Person dabei ist.<br>Ich selbst achtete auf, das sich Bewerber selbstbewusst präsentieren. Wenn eine Vertrauensperson mit im Gespräch ist, dann kann es so wirken das du nicht selbstbewusst bist und nicht an deine Stärken glaubst.<br>Wenn du zum Gespräch gefahren wirst und deine Begleitperson nur im Flur oder Empfangsraum wartet ist es OK.</p>



<p>Es gibt kulante Gesprächsführer, welche es in Ordnung finden wenn die Begleitung auf einige Fragen (bei unter 16 Jährigen) antworten. Bei 16-17 Jährige Bewerber darf die Begleitung mit ins Gespräch aber bedenke das es ein schlechten Eindruck auf dein Selbstbewusstsein machen kann. Noch nach dem Gespräch kann deine Begleitung fragen stellen oder direkt beim Vertragsunterschreiben, solange du noch keine 18 Jahre bist muss ein Elternteil oder Erziehungsberechtigte Person den Ausbildungsvertrag unterschreiben kann somit auch auf die Informationspflicht verweisen.</p>



<p>Wenn du über 18 Jahre bist, ist eine Begleitung zum fahren OK sofern du keine Möglichkeit hattest selbstständig oder nur mit Verspätung zum Gespräch zu erscheinen. Beispiel: Dein eigenen Kraftfahrzeug ist defekt oder die Verbindungen der Öffentlichen sind sehr schlecht. Wobei wenn die Öffentlichen eine schlechte Verbindung haben würde ich mir Gedanken machen ob du auch über die drei Jahre immer pünktlich zur Arbeit und Berufsschule auftauchst. Wenn du Gefahren wirst, solltest du überlegen ob die Begleitung mit in den Betrieb kommt oder doch lieber solange irgendwo ein Kaffee trinken geht oder im Auto wartet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Allgemeines Verhalten im Bewerbungsgespräch</h2>



<p>Unabhängig des Alters solltest du dir vor dem Gespräch Informationen über das Unternehmen einholen, damit du weißt was die Produzieren / machen oder womit sich die Firma abhebt von den Mitbewerbern.<br>Zeige dich Positiv, präsentiere dich selbstbewusst und hebe deine Stärken im Interview hervor. Aber übertreibe nicht. Du bist weder Chuck Norris, noch John Wick und die Firma hat nicht auf dich gewartet <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> .<br>Kleide dich ordentlich, ich selber achtete auf saubere Kleidung und Ordentliches aussehen. Ein Anzug, Sakko ist nicht unbedingt Pflicht macht aber ein ordentlichen Eindruck. Wenn im Vorfeld herausgefunden wird ob der Betrieb ein bestimmten Dresscode vorhanden ist, dann sollte man sich danach richten. Bei unter 16 jährige Personen ist oft nur eine Ordentliche Kleidung und gepflegtes Aussehen nötig, alles weiter gibt plus Punkte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewerbungs-/Vorstellungsgespräch</h2>



<p>Das ist Aufregend, manchmal Nervenaufreiben und das ist Verständlich. Oft hängt von diesem Gespräch der Werdegang deiner Zukunft ab, da ist es verständlich das du Nervös bist.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sei <strong>Pünktlich:</strong> Pünktlichkeit ist das A und O – sei am besten 10–15 Minuten vor dem Gespräch vor Ort. Komm nicht abgehetzt oder gestresst, sondern ganz entspannt. So zeigst du Respekt und Professionalität.</li>



<li><strong>Mitnehmen:</strong> Nimm einen <em>Notizblock </em>oder je nach Branche vielleicht ein <em>Tablet </em>für Notizen sowie eine <em>Kopie deiner Bewerbung </em>mit. Überlege dir Fragen, die du hast, schreibe sie auf und stelle sie im Gespräch. Praktisch ist es auch, die <em>Telefonnummer deines Gesprächspartners oder des Unternehmens </em>dabei zu haben, falls es bei den öffentlichen Verkehrsmitteln zu Verspätungen kommt oder du im Stau stehst und nicht pünktlich ankommen kannst.</li>



<li><strong>Auftreten:</strong> Schalte dein <em>Handy </em>oder<em> Smartphone </em>in den Flugmodus! Wenn während des Gesprächs ein mobiles Gerät ständig Geräusche macht und deine Aufmerksamkeit fordert, wirkt das desinteressiert. <em>Verzichte auf Kaugummi</em>. Wenn du Raucher bist, rauche nach dem Gespräch nicht vorher! Sei natürlich und authentisch – bleib einfach du selbst.</li>



<li>Achte auf deine <strong>Körpersprache:</strong> Selbstbewusste Menschen haben einen festen Händedruck, eine aufrechte Körper Haltung und schauen ihrem Gesprächspartner während des Gesprächs in die Augen, statt auf den Boden oder den Tisch. Sie weichen den Blicken des Gegenübers nicht ständig aus. Dein Gesprächspartner möchte dir nichts Böses, sondern etwas über dich erfahren, wissen, wie du tickst und dich verhältst. Sei selbstbewusst, aber zeige dabei kein aggressives verhalten (tiefdringende Blicke).</li>



<li>Zeige <strong>Dankbarkeit:</strong> Zum Ende des Gesprächs zeigt ein Dank für die Zeit und ein Händedruck zum Abschied, begleitet von einem Lächeln, zeigt erneut Respekt und hinterlässt einen positiven Eindruck.</li>
</ul>



<p><br>Einige Unternehmen führen vorab elektronische Vorstellungsgespräche durch. Achte dabei auf deinen Hintergrund – Unordnung kann zu Punktabzug führen – und hinterlasse auch hier einen ordentlichen Eindruck. Also nicht im Bett liegen und dort das Gespräch führen oder im Wohnzimmer mit laufender Musik oder Fernseher. Die Plattform für die (eventuelle) Videokonferenz bestimmt der potenzielle Arbeitgeber. Wenn du sagst „habe ich nicht“, wird das Ausbildungsjahr vermutlich ohne dich starten. Prüfe daher vor dem Gespräch deine Technik auf Funktionalität! Wenn sie nicht funktioniert, hast du im Bewerbungsprozess schlechte Karten.</p>



<p>Auch während Videokonferenzen oder Videocalls gelten die gleichen Punkte wie in der Liste. Sorge dafür, dass du etwas zu trinken und gegebenenfalls Taschentücher griffbereit hast. Schalte alle Störgeräusche wie Smartphone, Messenger und Ähnliches aus. Gehe am besten vorher noch einmal auf die Toilette, da Unterbrechungen während des Gesprächs oft zu Punktabzügen führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Hinweise</h2>



<p>Auch wenn du als Bewerber mit 16 oder 17 Jahren eine Begleitung zum Gespräch mitbringen darfst (Elternteil oder erziehungsberechtigte Person), hinterlässt das oft keinen guten Eindruck. <br>Falls ein Elternteil oder eine erziehungsberechtigte Person Fragen hat, können diese nach dem Gespräch oder bei der Vertragsunterzeichnung gestellt werden. <br>Gehe gut vorbereitet in das Gespräch, informiere dich darüber, was das Unternehmen herstellt oder anbietet, halte Augenkontakt, sei authentisch und selbstbewusst. <br>Verzichte auf unrealistische Gehaltsvorstellungen und frage nicht während des Gesprächs, ab wann Homeoffice möglich ist. Zieh dich ordentlich an, achte auf ein gepflegtes Erscheinungsbild – dann stehen deine Chancen auf die Stelle gut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Focus (Bericht): <a href="https://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/personaler-trauen-ihren-augen-nicht-gen-z-nimmt-eltern-zum-vorstellungsgespraech-mit_id_260028545.html" type="link" id="https://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/personaler-trauen-ihren-augen-nicht-gen-z-nimmt-eltern-zum-vorstellungsgespraech-mit_id_260028545.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gen Z nimmt Eltern zum Vorstellungsgespräch mit (extern)</a></li>



<li>Gesetze im Internet (zitierte Gesetze): <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesetze im Internet (extern)</a></li>
</ul>



<p></p>
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		<item>
		<title>WhatsApp bekommt ein Eltern-Modus für Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 13:34:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach all der Diskussion und vermutlich auch aufgrund der heftigen Kritik hat Meta (extern) offenbar eingelenkt und erlaubt nun, dass [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gernardt.net/whatsapp-bekommt-ein-eltern-modus-fuer-kinder/">WhatsApp bekommt ein Eltern-Modus für Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://gernardt.net"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach all der Diskussion und vermutlich auch aufgrund der heftigen Kritik hat <a href="https://www.meta.com/" type="link" id="https://www.meta.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta (extern) </a>offenbar eingelenkt und erlaubt nun, dass Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren ein eingeschränktes WhatsApp-Konto nutzen dürfen. Ob die Eltern dabei mitmachen, ist momentan unklar. Ich hoffe allerdings, dass sie die Konten entsprechend konfigurieren. Viele Kinder, die bereits ein Smartphone besitzen – darunter auch Grundschulkinder – bekommen von ihren Eltern häufig WhatsApp oder andere Social-Media-Dienste eingerichtet, wobei das Alter des Kindes bewusst falsch angegeben wird, um die Nutzung zu ermöglichen (dazu hatte ich auch schon einmal etwas geschrieben).: Bericht „<a href="https://gernardt.net/sozial-mediaverbot-fuer-kinder-und-jugendliche/" type="post" id="982">Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche?</a>“).<br>Für mich ist es seitens des Herstelle ein gutes Zeichen, das die sich Gedanken machen, jetzt liegt der Ball bei den Eltern.<br></p>



<p>Weitere Plattformen haben ähnliches angekündigt:<br>&#8211; <a href="https://www.instagram.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram (extern) </a>(auch Meta): Hier können Eltern auch den Zugriff der Kinder Beschränken<br>&#8211; <a href="https://www.tiktok.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TikTok (extern)</a>: Bietet ein Begleitenden Modus an.</p>



<p>Natürlich sind nicht alle Eltern so, dass sie alles tun, damit ihr Kind uneingeschränkten Zugriff auf alle Social-Media-Plattformen hat.<br>Ich wünsche mir, dass Kinder den Umgang mit Social Media und Technik lernen.<br></p>



<p>Weiterführender Link: <br> &#8211; <a href="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/" type="link" id="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/">Wie richte ich das erste Smartphone oder das erste Tablet für mein Kind ein</a><br> &#8211; <a href="https://gernardt.net/medienkompetenzen/" type="link" id="https://gernardt.net/medienkompetenzen/">Medienkompetenz bei Kinder und Jugendlichen</a><br> &#8211; <a href="https://gernardt.net/kinder-und-jugendliche-sicher-im-web-unterwegs-thema-apps/" type="link" id="https://gernardt.net/kinder-und-jugendliche-sicher-im-web-unterwegs-thema-apps/">Apps und Ihre Berechtigungen</a></p>



<p></p>
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		<title>Kognitive Beeinträchtigungen bei Multipler Sklerose</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 14:49:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Was mich im Leben so beschäftigt]]></category>
		<category><![CDATA[MS]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
		<category><![CDATA[smartphone]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kognitive Einschränkungen zählen zu den häufigsten, jedoch oft unterschätzten Symptomen der Multiplen Sklerose. Rund 40–70 % der Betroffenen entwickeln im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignwide size-large"><img decoding="async" width="1024" height="243" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/03/001-MS-Kognitionsproblem-1024x243.png" alt="Kognitive Probleme bei MS und anderen chronischen Erkrankungen" class="wp-image-1054" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/03/001-MS-Kognitionsproblem-1024x243.png 1024w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/03/001-MS-Kognitionsproblem-300x71.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/03/001-MS-Kognitionsproblem-768x182.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/03/001-MS-Kognitionsproblem.png 1533w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Kognitive Einschränkungen zählen zu den häufigsten, jedoch oft unterschätzten Symptomen der Multiplen Sklerose.<strong> Rund 40–70 %</strong> der Betroffenen entwickeln im Verlauf der Erkrankung <strong>messbare Veränderungen </strong>in unterschiedlichen kognitiven Bereichen. Diese können schon früh auftreten – manchmal sogar, bevor deutliche körperliche Anzeichen sichtbar werden. Auch dieses unsichtbare Symptom kann stark einschränken und hat bei mir letztlich zur Berufsunfähigkeit geführt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche kognitiven Bereiche sind betroffen?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verarbeitungsgeschwindigkeit:</strong> Viele Betroffene (auch ich) nehmen Informationen langsamer auf und benötigen länger diese zu verarbeiten.</li>



<li><strong>Aufmerksamkeit und Konzentration:</strong> Längere Aufmerksamkeit oder geteilte Aufmerksamkeit fällt Betroffenen sehr schwer.</li>



<li><strong>Gedächtnis:</strong> Das Arbeitsgedächtnis und das Abrufen von Informationen sind beeinträchtigt, weniger das reine Speichern von Informationen.</li>



<li><strong>Exekutive Funktionen:</strong> Das Planen, eine Problemlösung, mentale Flexibilität oder auch die Organisation fallen schwer.</li>
</ul>



<p>Es gibt mehrere Gründe, darunter die Demyelinisierung, die die Signalweiterleitung im Gehirn verlangsamt. Auch axonale Schäden führen zu einem Verlust neuronaler Netzwerke. Außerdem hängt es davon ab, wo sich die Läsionen bei der betroffenen Person befinden. Treten sie in bestimmten Hirnregionen auf, können sie kognitive Funktionen beeinträchtigen.</p>



<p>Jeder Mensch mit MS ist unterschiedlich betroffen. Manche haben nur leichte, alltagsnahe Schwierigkeiten, während andere deutlichere Einschränkungen erfahren. Kognitive Symptome können unabhängig von Schüben auftreten und sich langsam verschlechtern, besonders bei fortschreitenden Verläufen wie PPMS oder SPMS. Stress, Fatigue, Depressionen oder Schlafprobleme können die Symptome zusätzlich verstärken. (siehe <a href="https://gernardt.net/unsichtbare-symptome-der-ms/" type="post" id="967">Unsichtbare Symptome der MS</a>).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kognition stabilisieren</h2>



<p>Es gibt eine Reihe an Möglichkeiten die Kognition zu stabilisieren oder zumindest den Abbau zu verlangsamen.<br>Ich z.B. schreibe diesen Blog, einmal um selbst mein Verlauf zu Reflektieren und zum anderen den <a href="https://gernardt.net/ausbildung-zum-fachinformatiker/" type="page" id="807">Ausbildungsteil der Fachinformatiker:innen</a> um selber etwas Beruf zu bleiben und um meine grauen Zellen anzuregen.</p>



<p>Auch können Spiele (am Smartphone, oder Tablet oder auch PC) helfen die Kognition stabil zu halten. Ich Spiele gerne Sudoku, habe schon vorher gerne gespielt. Oder Strategiespiele am Computer.<br>Viele verwenden mittlerweile nur noch Smartphones oder Tablets, so schreibe ich mal was ich in meiner Wochenplanung einbaue.</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Spiele welche ich zwischendurch spiele</summary>
<p><strong>Microsoft Sudoku</strong> (<a href="https://apps.apple.com/de/app/microsoft-sudoku/id1462494195" type="link" id="https://apps.apple.com/de/app/microsoft-sudoku/id1462494195" target="_blank" rel="noreferrer noopener">iOS (extern)</a>, <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.sudoku" type="link" id="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.sudoku" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Android (extern)</a>, <a href="https://apps.microsoft.com/detail/9wzdncrfhv60?hl=de-DE&amp;gl=DE" type="link" id="https://apps.microsoft.com/detail/9wzdncrfhv60?hl=de-DE&amp;gl=DE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Windows (extern)</a>:<br>&#8211; 6 verschiedene Schwierigkeitsgrade<br>&#8211; 2 verschiedene Spielmodis (Klassisch und unregelmäßig)<br>&#8211; Die Farben der Oberfläche können angepasst werden, sodass auch Benutzer mit Augenproblemen die GUI auf ihren Bedürfnissen anpassen können.<br><strong>Microsoft Solitaire</strong> (<a href="https://apps.apple.com/de/app/microsoft-solitaire-collection/id1103438575" target="_blank" rel="noreferrer noopener">iOS (extern)</a>, <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.microsoftsolitairecollection&amp;hl=de" type="link" id="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.microsoftsolitairecollection&amp;hl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Android (extern),</a> <a href="https://apps.microsoft.com/detail/9wzdncrfhwd2?hl=de-DE&amp;gl=DE" type="link" id="https://apps.microsoft.com/detail/9wzdncrfhwd2?hl=de-DE&amp;gl=DE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Windows (extern)</a>:<br>&#8211; 6 verschiedene Spielmodis (Klondike, Spider, FreeCell, Pyramid, TriePeaks)<br>&#8211; Tägliche Herausforderungen<br></p>
</details>



<p>Es sind nur zwei Spiele – welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Welche Spiele bringen euch Entspannung und helfen euch (zumindest subjektiv), eure Kognition zu erhalten?</p>



<p>Es gibt auch Apps für Smartphones und Tablets, die bei MS unterstützen können. Manche erinnern an die Einnahme von Medikamenten, andere bieten kleine Spiele, die Fingerfertigkeit, Reaktionszeit oder auch die Kognition fördern. Einige davon habe ich ausprobiert, manche länger genutzt und auch deren kleinere Spiele gespielt. Mit der Zeit wurden mir jedoch vor allem Spiele, die eine schnelle Reaktion erfordern, zu stressig. Folgende 3 Apps habe ich mal verwendet:</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Liste von Apps welche den Erkrankten unterstützen möchten (nicht Vollständig!)</summary>
<p><strong>Brisa</strong> <a href="https://apps.apple.com/de/app/brisa-dein-ms-begleiter/id1538734662" target="_blank" rel="noreferrer noopener">iOS (extern)</a>, <a href="https://play.google.com/store/search?q=brisa+app&amp;c=apps&amp;hl=de" type="link" id="https://play.google.com/store/search?q=brisa+app&amp;c=apps&amp;hl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Android (Extern)</a>:<br>&#8211; Hier könnt Ihr eure Symptome sowie Aktivitäten täglich loggen. So bekommt Ihr eine Übersicht über euren Verlauf.<br>&#8211; Termine hinzufügen, damit ihr keine wichtigen Termine vergisst<br>&#8211; Persönliche Ziele können gesetzt werden. <br>&#8211; Medikamente können hinzugefügt werden, dann Erinnert euch das Gerät.<br>&#8211; Der Hersteller führt über die App Gesundheitsumfragen durch, was helfen kann, die eigene Körperwahrnehmung zu reflektieren.<br>&#8211; Für den nächsten Arztbesuch könnt ihr euch Notizen machen, um diese dann mit eurem Arzt oder eurer Ärztin zu besprechen.<br>Ich hatte die App tatsächlich mal im Einsatz, aber sie war für mich nicht nützlich, da sie auf verschiedenen Geräten immer wieder die Login-Daten verloren hat. Das ist allerdings schon zwei Jahre her, wie es sich heute verhält, kann ich nicht sagen.<br><br><strong>Cleo </strong><a href="https://apps.apple.com/de/app/cleo-meine-ms-app/id1372835752" type="link" id="https://apps.apple.com/de/app/cleo-meine-ms-app/id1372835752" target="_blank" rel="noreferrer noopener">iOS (extern)</a>, <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.biogen.cleo.de&amp;hl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Android (extern)</a>:<br>&#8211; Hier könnt Ihr eure Symptome sowie Aktivitäten täglich loggen. So bekommt Ihr eine Übersicht über euren Verlauf.<br>&#8211; Termine hinzufügen, damit ihr keine wichtigen Termine vergisst<br>&#8211; Hier können kleinere Programme gestartet werden, welche versuchen z.B. Fatigue oder Schlafprobleme zu überwinden<br><br><strong>MS Kognition</strong> <a href="https://apps.apple.com/de/app/ms-kognition/id1036720290" target="_blank" rel="noreferrer noopener">iOS (extern)</a>, <a href="https://play.google.com/store/search?q=ms+kognition&amp;c=apps&amp;hl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Android (extern)</a>:<br>&#8211; Diese App beinhaltet kurzweilige Spiele.<br>&#8211; In diesen kurzen Spiele können Aufmerksamkeit, das Gedächtnis oder auch die Exekutivfunktionen trainiert werden.</p>
</details>



<p>Neben Sudoku schaue ich ab und zu bei MS Kognition vorbei. Die anderen Apps nutze ich persönlich nicht mehr, da mein Kalender für die Funktionen, die diese Apps bieten, völlig ausreicht und ich nicht in zig Programme schauen möchte, wenn die Frage kommt: &#8222;Hast du dann Zeit?&#8220;. Ansonsten fand ich, gerade als frisch Diagnostizierter, Cleo und Brisa hilfreich. Beide Apps geben Tipps und Informationen, um mit der Krankheit und den ganzen Nebenwirkungen besser zurechtzukommen.</p>



<p>Dies ist nur eine Liste von Apps, welche ich verwende, wenn Ihr gute Erfahrungen mit einem Spiel oder einer App für MS habt, schreibt gerne ein Kommentar und berichtet, ich Freue mich darauf.</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sozial Mediaverbot für Kinder und Jugendliche?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 18:17:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder und Ihr erstes Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Zeit (02.2026) wird in den Medien sowie auch in den Sozialen Medien dieses Thema sehr kontrovers Diskutiert.Von &#8222;Es wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gernardt.net/sozial-mediaverbot-fuer-kinder-und-jugendliche/">Sozial Mediaverbot für Kinder und Jugendliche?</a> erschien zuerst auf <a href="https://gernardt.net"></a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zur Zeit (02.2026) wird in den Medien sowie auch in den Sozialen Medien dieses Thema sehr kontrovers Diskutiert.<br>Von &#8222;Es wird auch mal Zeit&#8220; über &#8222;Die Jugend hat sowieso nur noch das Handy in der Hand&#8220; bis zu &#8222;Totaler Quatsch&#8220; und &#8222;Keiner kann mir vorschreiben was in meiner Wohnung passiert&#8220;.<br></p>



<p>Für mich ist es wie ein zweischneidiges Schwert.<br>Zum einen müssen Kinder und Jugendliche lernen, mit dem Medium umzugehen, zum anderen auch mit der Technik. Deshalb unterstütze ich gerne Eltern mit Kindern und Jugendlichen kostenfrei dabei, ihre Geräte einzustellen. (siehe hier <a href="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/" type="link" id="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/">Kinder und Ihr erstes Smartphone</a>). Zum einen kann die Bundesregierung keine korrekte Altersverifikation erzwingen (z. B. Meta als amerikanisches Unternehmen unterliegt nicht den deutschen Gesetzen und schon gar nicht dem BDSG), zum anderen ist es relativ schwierig, dies „ordentlich“ zu überprüfen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Sind wir mal ehrlich</h2>



<p>Welches Kind nutzt heute kein <a href="https://www.whatsapp.com/" type="link" id="https://www.whatsapp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WhatsApp</a>? In der EU ist die Nutzung für Jugendliche unter 13 Jahren verboten. Zwischen 13 und 15 Jahren ist sie nur mit Zustimmung der Eltern erlaubt, und ab 16 Jahren darf <a href="https://www.whatsapp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WhatsApp </a>ohne Einschränkungen genutzt werden (seit Februar 2024; zuvor war dies erst ab 16 Jahren möglich). Da dabei personenbezogene Daten verarbeitet werden, ist die Zustimmung der Eltern erforderlich.</p>



<p>Aber die meisten Eltern die ich kenne haben das Kind entsprechend älter gemacht um dem Kind die Nutzung zu ermöglichen.<br>Einige Schulen (also die Lehrer) nutzen gerne WhatsApp damit die Kinder miteinander Hausaufgaben besprechen oder sich helfen.</p>



<p>Diverse andere Social Media Seiten haben auch ein Mindestalter, darunter <a href="https://www.facebook.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram </a>und auch <a href="https://www.tiktok.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TikTok </a>(um nur einige zu nennen), Teilweise mit Elterliche Zustimmung.<br>Aber wer kontrolliert das wirklich? Welche Eltern verbieten es ihrem Kind, wenn alle anderen Freunde es haben? Kann ja dann nicht so falsch sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile und Gefahren</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile</h3>



<p>Bei der Altersgerechten Nutzung hat Social Media einige Vorteile für Kinder und Jugendlichen:<br>Kinder können Freundschaften besonders dann stärken, wenn sie schüchtern sind oder weit entfernt wohnende Freunde haben. Wegen meines Stotterns besuchte ich in den ersten zwei Schuljahren eine Sprachheilschule. Damals gab es keine Möglichkeit, sich auch außerhalb der Schule kurz zu unterhalten oder bei Hausaufgaben zu helfen, da die Kinder aus verschiedenen Städten kamen. Zwar wurde ich manchmal zu Klassenkameraden gebracht oder diese zu mir, um gemeinsam zu spielen, aber ansonsten waren viele nach der Schule auf sich allein gestellt.</p>



<p>Im Gegensatz dazu ist mein Neffe fast vollständig schwerhörig und besuchte eine spezielle Schule für Schwerhörige von der 1. bis zur 10. Klasse. Zu seiner Zeit gab es bereits WhatsApp. Auch nach seiner Unterrichtszeit hielt er Kontakt zu seinen Schulkameraden und konnte sich mit ihnen per Videotelefonie „unterhalten“. Dieses Beispiel zeigt deutlich einen Vorteil in der Kontaktpflege.</p>



<p>Zur <strong>Kontaktpflege </strong>kommt das <strong>Gemeinschaftsgefühl</strong>.<br>Wenn es um Behinderungen geht, ziehen es viele Kinder und Jugendliche vor, unter Menschen zu sein, die sie verstehen. Das war auch bei mir so, als ich jünger war, denn Kinder können grausam zu anderen sein, die „anders“ sind. Mein Neffe konnte die Beziehungen in der Klasse vertiefen und das Gemeinschaftsgefühl stärken – sei es durch gemeinsames Lernen, Spielen oder einfach den Austausch unter Freunden.</p>



<p>Zudem wird die <strong>Selbstwirksamkeit </strong>gestärkt: Durch das Teilen von Bildern, Beiträgen oder Projekten erhalten sie Zustimmung von ihren „echten“ Freunden und spüren, dass ihre Stimme zählt. Ich hingegen war als Jugendlicher nur der Sonderling, der Nerd, der sich versteckte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was die Kinder Lernen können</h4>



<p>Kinder haben heute <strong>Zugang zu Wissen</strong>, denn viele Plattformen bieten Lernvideos, zahlreiche Erklärformate und kreative Tutorials. <br>Sie entwickeln <strong>Medienkompetenz</strong>, lernen, wie digitale Kommunikation funktioniert, wie Informationen bewertet werden und wie man sich online richtig verhält. <br>Das Internet und die sozialen Medien sind ein Ort voller <strong>Kreativität </strong>– egal ob Fotos, Videos, Musik oder Zeichnungen, es ist ein kreativer Spielplatz.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Identitätsentwicklung</h4>



<p><strong>Selbstfindung:</strong> Kinder probieren Rollen aus, entdecken Interessen und vergleichen sich mit gleichaltrigen.<br><strong>Feedbackkultur</strong>: Kinder erhalten Rückmeldung zu eigenen Projekten, wie Videos, Bilder oder Musik, was motivierend wirken kann.<br><strong>Vorbilder</strong>: Positive Content Creator können inspirierend wirken (z.B. spätere Berufswahl in der IT, Wissenschaft, Pflege, Handwerk, etc.)</p>



<h4 class="wp-block-heading">Soziale Teilhabe und Inklusion</h4>



<p><strong>Barrierearme Kommunikation:</strong> Für Kinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen kann Social Media ein essenzieller sozialer Raum sein.<br><strong>Austausch über Themen, die im Alltag schwer sind:</strong> Jedes Kind hat Themen, welche es gerne mit Freunden bespricht, egal ob Mobbing, Krankheit oder gar Familiäre Belastungen.<br><strong>Partizipation:</strong> Kinder und Jugendliche können an gesellschaftlichen Diskussionen teilnehmen und ihre Perspektiven einbringen (recht aktuell ist hier z.B. die Friday for Future Bewegung oder die Wehrpflicht Diskussion).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gefahren</h3>



<p>Kinder stoßen in den sozialen Medien auf viele Risiken, die ihre psychische Gesundheit, Sicherheit, Entwicklung und sozialen Beziehungen beeinflussen können. Besonders problematisch wird es, wenn sie zu jung allein im Netz unterwegs sind oder Plattformen nutzen, die nicht altersgerecht sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Psychische und emotionale Risiken</h4>



<p>Es besteht die Möglichkeit, dass ein Kind mit <strong>nicht altersgerechten Inhalten</strong> wie Gewalt, Sexualität, Selbstverletzung oder extremistischen Themen in Kontakt kommt. Solche Inhalte können für Kinder überfordernd oder beängstigend sein.<br>Gestellte Bilder und Filter fördern unrealistische Schönheitsideale und können bestehende Selbstwertprobleme noch verschlimmern. Die eigene <strong>Unzufriedenheit mit dem Körper</strong> wird dadurch verstärkt, und Kinder oder Jugendliche geraten unter zusätzlichen <strong>Vergleichsdruck</strong>.<br>Ein bekanntes Problem ist die <strong>fast schon süchtige Nutzung</strong> von Geräten, sozialen Medien und des Internets im Allgemeinen. Viele Erwachsene haben den Eindruck, dass Kinder und Jugendliche zu viel Zeit vor Bildschirmen verbringen und ihre Umgebung nicht mehr so bewusst wahrnehmen wie frühere Generationen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Soziale Gefahren</h4>



<p>Viele ältere Generationen verstehen nicht (oder wollen es nicht verstehen), dass Social Media, Technik und das Internet ein großer Teil des Lebens sind. So wie früher (auch ich) in der Schule gemobbt wurde, findet das Mobbing heute oft im Internet statt und nennt sich <strong>Cybermobbing</strong>. Beleidigungen, Ausgrenzungen oder Bloßstellungen im Netz wirken oft stärker als im realen Leben. Während im echten Leben nur ein Teil der Menschen Beleidigungen mitbekommt, sind sie im Internet dauerhaft sichtbar und oft öffentlich. Dort können sogar fremde Personen ein Kind beleidigen, zum Beispiel in einem Spiel oder nach einem Posting. Früher fand Mobbing auf dem Schulhof oder in der Klasse statt und blieb meist dort.<br><strong>Gruppendruck </strong>ist für Kinder und Jugendliche oft kaum zu widerstehen. Ob Likes sammeln, Trends folgen oder Challenges mitmachen – vieles scheint ein Muss zu sein. Es beginnt beim harmlosen Planking auf dem Boden und endet beim riskanten Planking auf Brückengeländern, Hochhäusern oder sogar beim Schlucken von Waschmaschinen-Pads. Was hat mir eine Jugendliche Person (17 Jahre!!) mal gesagt: &#8222;<em>Stephan, Deo schmeckt komisch</em>&#8222;. Ich frage mich, warum es ein Verbot bis 14 gibt, wenn sich doch eine 17-jährige Person im Rahmen einer Challenge Deo in den Mund sprüht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Entwicklungsbezogene Risiken</h4>



<p><strong>Überforderung durch zu frühe Nutzung:</strong> Fachstellen betonen, dass Kinder unter 12 bis 14 Jahren viele Risiken noch nicht richtig einschätzen können. Die meisten halten daher 14 Jahre für ein angemessenes Mindestalter für die selbstständige Nutzung von Social Media. Aber selbst bei einer 17-jährigen Person gibt es immer noch den Einfluss von Gruppenzwang.<br><strong>Häufige Unterbrechungen </strong>durch Benachrichtigungen oder Statusmeldungen und Ähnliches machen das Lernen schwer und bringen oft den Schlafrhythmus durcheinander.<br><strong>Identitätsdruck</strong>: Kinder entwickeln noch ihr Selbstbild, und ständige Bewertungen sowie die Suche nach Likes von außen können diese Entwicklung verzerren (<strong>Vergleichsdruck</strong>).</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kommerzielle Risiken</h4>



<p>Viele Spiele für Handy, Tablets oder in sozialen Medien sind mit <strong>aggressiver Werbung</strong> überflutet. Viele Kinder und Jugendliche erkennen diese Werbung nicht sofort als solche.<br>Viele Plattformen <strong>sammeln umfangreiche Daten ihrer Nutzer</strong>, was für Minderjährige besonders problematisch sein kann.<br>Ein Like hier, ein Like dort, ein bisschen zu lange bei einem Post verweilen – und schon wissen die Betreiber, wofür man sich interessiert, und zeigen entweder aggressive Werbung oder mehr von solchem Content.<br><strong>In-App-Käufe</strong>: Viele Free2Play (F2P) Spiele bieten kleine In-Game-Käufe an: hier ein cooler Skin für 4,99€, dort etwas Baumaterial für 1,99€, und vielleicht eine Waffe für 9,99€. Ein Klick, und das Item gehört einem – so summieren sich schnell 100€ oder mehr auf der Rechnung des Account-Inhabers.<div><br>Ein Beispiel was wirklich 2026 passiert ist (zu In-App-Käufe):<br>Ein Kind spielte mit dem Gerät seines Vaters, auf dem eine Kreditkarte als Zahlungsmittel hinterlegt war, und tätigte <strong>In-App-Käufe im Wert von 33.700€</strong>. Der Vater forderte eine Rückzahlung vom App-Anbieter und zog vor Gericht. Das Landgericht Baden-Württemberg entschied jedoch, dass der Vater die Kosten selbst tragen muss. (siehe <a href="https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669" type="link" id="https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Urteil des Landgerichts Karlsruhe (Az. 2 O 64/23)</a>).</div></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Quellen zu In-App-Käufen und haftung des Erziehungsberechtigten</summary>
<p><a href="https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669" type="link" id="https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669">Urteil des Landgerichts Karlsruhe (Az. 2 O 64/23)</a><br><a href="https://www.pcwelt.de/article/2946766/urteil-vater-haftet-fuer-33000-euro-app-kaeufe-seines-sohnes.html#" type="link" id="https://www.pcwelt.de/article/2946766/urteil-vater-haftet-fuer-33000-euro-app-kaeufe-seines-sohnes.html#" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht: Urteil: Vater haftet für 33.000 Euro App-Käufe seines Sohnes</a></p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">Mein (persönliches) Fazit</h2>



<p>Social Media und das Internet im Allgemeinen können eine wunderbare Sache sein – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Kinder und Jugendliche finden dort Schultutorials, können jederzeit mit Freunden in Kontakt bleiben, sogar während des Corona-Lockdowns. Auf langen Autofahrten können sie ihre Serien schauen, Musik hören oder Spiele spielen. Von überall auf der Welt lässt sich der Kontakt zu Freunden halten, mit der Familie per Video telefonieren, Bestätigung erhalten, Technik erlernen und neue Interessen entdecken. Kinder mit Behinderungen haben eine barrierearme Möglichkeit zu kommunizieren, und alle können sich über Themen austauschen, die im Alltag schwierig sind – und noch vieles mehr.<br>Aber:<br>Im Internet können Kinder mit Gewalt, Sexualität und extremistischen Inhalten in Kontakt kommen, was zu Selbstwertproblemen führen und Sucht fördern kann. Es besteht die Gefahr von Cybermobbing, dem Kontakt zu fremden Menschen (wie in einer Werbung, in der eine Mutter ihr Kind einem Fremden in die Hand gibt und er sagt: &#8222;Komm, ich zeige dir einen Hasen&#8220;) und verstärktem Gruppendruck, etwas Dummes zu tun. Zudem kann es die kognitive Entwicklung stören, die Identitätsbildung des Kindes verzerren und Eltern in den Ruin treiben. (Erinnerung: <a href="https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669" type="link" id="https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Urteil des Landgerichts Karlsruhe (Az. 2 O 64/23)</a>).</p>



<p>Ich selber denke, das Kinder lernen müssen mit dem Medium umzugehen, das Kinder im optimalen Fall das Medium Internet und Social Media gemeinsam mit den Eltern kennenlernen. Auch viele Erwachsene wissen nicht damit umgehen zu können, sonst währe sowas wie die In-App-Käufe von 33.700€ nicht passiert.<br>Stellt die Geräte der Kinder korrekt ein, auch wenn das Kind dann immer wieder sagt &#8222;Aber der darf das&#8220;, und passt auf das Kind auf.</p>



<p>Siehe <a href="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/">Kinder und Ihr erstes Smartphone einstellen </a>um herauszufinden wie man ein <a href="https://gernardt.net/kindern-das-smartphone-mit-android-absichern/">Android </a>oder <a href="https://gernardt.net/teil-1-kindern-das-erste-smartphone-mit-apples-ios-absichern/">IOs </a>Gerät Kindgerecht einstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p>Bundesinstitut für Bevölkerung: <a href="https://www.bib.bund.de/Publikation/2025/pdf/Digitale-Mediennutzung-von-Kindern-und-Jugendlichen.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1" type="link" id="https://www.bib.bund.de/Publikation/2025/pdf/Digitale-Mediennutzung-von-Kindern-und-Jugendlichen.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Digitale Mediennutzung von Kinder und Jugendlichen</a></p>
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		<title>Unsichtbare Symptome der MS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 23:13:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Was mich im Leben so beschäftigt]]></category>
		<category><![CDATA[fatique]]></category>
		<category><![CDATA[MS]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose;]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsichtbare Symptome oder wie ich sage stille Symptome sind Symptome, welche andere oft nicht Nachvollziehen können, da diese &#8222;unsichbar&#8220; sind.Für [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-medium has-custom-border is-style-default wp-container-content-9cfa9a5a wp-duotone-grayscale" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--60);margin-right:0;margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--60);margin-left:0"><img decoding="async" width="300" height="300" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/01-Unsichtbare-Symptome-der-MS-300x300.png" alt="Illustration der Unsichtbaren Symptome de Multplen Sklerose" class="wp-image-976" style="border-style:none;border-width:0px;border-top-left-radius:1em;border-top-right-radius:1em;border-bottom-left-radius:1em;border-bottom-right-radius:1em" title="Unsichtbare Symptome der Multiplen Sklerose" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/01-Unsichtbare-Symptome-der-MS-300x300.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/01-Unsichtbare-Symptome-der-MS-150x150.png 150w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/01-Unsichtbare-Symptome-der-MS-768x768.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/01-Unsichtbare-Symptome-der-MS.png 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>Unsichtbare Symptome oder wie ich sage stille Symptome sind Symptome, welche andere oft nicht Nachvollziehen können, da diese &#8222;unsichbar&#8220; sind.<br>Für mich sind diese Symptome die folgeschwersten, wie auch für viele andere Chronisch Kranke.<br>Ich kann hier natürlich nur über meine Symptome schreiben und wie ich damit umgehe oder versuche mit diesen zu Leben oder versuche diese zu minimieren.</p>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Aufmerksamkeitsstörung</h2>



<figure class="wp-block-image size-medium is-resized has-custom-border wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/021Aufmerksamkeiststoerung-300x300.png" alt="" class="wp-image-989" style="border-top-left-radius:1em;border-top-right-radius:1em;border-bottom-left-radius:1em;border-bottom-right-radius:1em;width:234px" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/021Aufmerksamkeiststoerung-300x300.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/021Aufmerksamkeiststoerung-150x150.png 150w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/021Aufmerksamkeiststoerung-768x768.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/021Aufmerksamkeiststoerung.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>Seit über 36 Monaten zeigt sich dieser Punkt zunehmend als Einschränkung im Alltag. Neben der Schwierigkeit, Gesprächen zu folgen, wird deutlich, dass Geräusche und visuelle Reize – etwa viele Objekte im Blickfeld – schnell überfordern können. Schon seit Jahren fällt auf, dass der Fernseher lauter gestellt werden muss, um etwa das Plätschern des Regens auf der Terrasse zu übertönen. Inzwischen ist es kaum mehr möglich, ohne On-Ear-Kopfhörer mit Noise-Canceling das Haus zu verlassen: Verkehrslärm, Gespräche im Bus, Unterhaltungen anderer Passanten, Marktschreier, klingelnde Handys, tickende Ampeln, die Tram und generell die Geräuschkulisse des öffentlichen Raums wirken nicht nur störend, sondern – um es drastischer auszudrücken – regelrecht verstörend.<br>Mir ist aufgefallen, dass unerwartete Geräusche stärker stören. <br>Ein konkretes Beispiel: Wenn ich mich auf einer Hundefreilauffläche befinde, rechne ich mit Gebell – es gehört zur Umgebung und stört mich nicht. Ganz anders ist es jedoch, wenn ich auf der Straße unterwegs bin und bereits mit der dortigen Geräuschkulisse kämpfe. Wenn dann plötzlich ein Hund bellt, bringt mich das völlig aus dem Konzept. Ich kann mich in diesem Moment nicht mehr auf die optischen und akustischen Reize des Alltags konzentrieren. Kommt zusätzlich noch ein Gespräch hinzu, werde ich aus der Unterhaltung herausgerissen und verliere den Faden – der Konsens geht verloren.<br>Diese Form der <strong>Filterstörung</strong> schränkt das soziale Leben erheblich ein und wird von außen oft missverstanden. Bei einer Überlastung durch zu viele Sinneseindrücke ziehen sich einige Betroffene automatisch zurück, was leicht fehlinterpretiert wird. Häufig – und das bereits lange vor einer möglichen Diagnose – werden solche Reaktionen als soziale Inkompetenz oder als Menschenscheu gedeutet, obwohl sie in Wirklichkeit Ausdruck einer Reizüberforderung sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kognitive Einschränkung</h2>



<figure class="wp-block-image size-medium is-resized has-custom-border is-style-default wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/02-Aufmerksamkeitsstoerung-300x300.png" alt="Sortieren von Sinneseindrücken" class="wp-image-984" style="border-top-left-radius:1em;border-top-right-radius:1em;border-bottom-left-radius:1em;border-bottom-right-radius:1em;width:234px;height:auto" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/02-Aufmerksamkeitsstoerung-300x300.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/02-Aufmerksamkeitsstoerung-150x150.png 150w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/02-Aufmerksamkeitsstoerung-768x768.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/02-Aufmerksamkeitsstoerung.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>Kognitive Einschränkungen können sich auf sehr unterschiedliche Weise äußern. Häufig betreffen sie die Fähigkeit, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen, Informationen zu verarbeiten, sich zu konzentrieren oder gedankliche Abläufe über längere Zeit aufrechtzuerhalten. Viele Betroffene erleben, dass geistige Belastbarkeit, Merkfähigkeit und Strukturierungsfähigkeit deutlich nachlassen. Tätigkeiten, die früher selbstverständlich waren – etwa komplexe Arbeitsabläufe, parallele Aufgaben oder längere Schreib- und Denkarbeiten – werden zunehmend anstrengend oder kaum noch möglich. Schon geringe zusätzliche Reize oder Unterbrechungen können dazu führen, dass der Fokus verloren geht, die Gedanken abbrechen oder eine starke geistige Erschöpfung eintritt. Dies wirkt sich nicht nur auf die Leistungsfähigkeit, sondern auch auf die Alltagsgestaltung und das soziale Leben aus.</p>



<p><br><strong>Beispiel aus meinem (Arbeits-)Alltag:</strong><br>In meinem früheren Berufsalltag war Multitasking selbstverständlich. Unterschiedliche Programme und Fenster liefen gleichzeitig über drei Monitore, und selbst meine Kolleginnen und Kollegen konnten meinem Arbeitstempo oft kaum folgen. Neben der Softwareentwicklung habe ich parallel Kundensupport geleistet, das Betriebsnetzwerk und Kundennetzwerke administriert, Auszubildende betreut, Mitarbeitenden geholfen, Kunden bei Finanzprüfungen unterstützt und mich zusätzlich um Datenschutz, DSGVO, BDSG sowie das österreichische Finanzrecht gekümmert.</p>



<p>Heute – seit nun rund neun Jahren der Diagnose (Stand: 2026) – ist Multitasking für mich praktisch unmöglich. Programmieren oder das Schreiben längerer Texte fällt mir schwer; für Berichte benötige ich teilweise Monate (bis hier hin habe ich für diesen Text schon 2 Wochen benötigt). Wenn ich programmiere, schaffe ich etwa eine Stunde konzentrierte Arbeit, danach brauche ich Tage, Wochen oder sogar Monate Pause, um wieder einen klaren Gedanken fassen zu können. Nach diesen 60 Minuten bin ich oft so erschöpft, dass ich einschlafe. In anderen Fällen verstärkt sich die Symptomatik der <strong>Aufmerksamkeitsstörung</strong> so stark, dass mich die Umgebung überfordert und ich mich zurückziehen muss. Das wirkt sich wiederum sehr stark auf mein soziales Leben aus.</p>



<p>Um meinen Alltag überhaupt bewältigen zu können, muss ich Tage und Wochen sehr genau planen. Doch selbst das gelingt oft nicht, weil unvorhergesehene Ereignisse mich schnell überlasten und zusätzlich belasten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kraft fehlt</h2>



<figure class="wp-block-image size-medium is-resized has-custom-border wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/03-Kraftverlust-300x300.png" alt="Jede Bewegung ist anstrengend" class="wp-image-986" style="border-top-left-radius:1em;border-top-right-radius:1em;border-bottom-left-radius:1em;border-bottom-right-radius:1em;width:234px" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/03-Kraftverlust-300x300.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/03-Kraftverlust-150x150.png 150w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/03-Kraftverlust-768x768.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/03-Kraftverlust.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>Körperliche Erschöpfbarkeit und eingeschränkte Gehfähigkeit werden im Alltag häufig unterschätzt oder missverstanden. Viele Menschen wirken nach außen stabil, freundlich oder lächelnd, obwohl der Körper gleichzeitig kaum Kraft hat. Für Betroffene bedeutet das, dass selbst kurze Gehstrecken eine enorme Belastung darstellen können. Aus diesem Grund wird häufig ein Rollstuhl genutzt – nicht, weil gar kein Schritt mehr möglich wäre, sondern weil die verfügbare Kraft für längere Strecken schlicht nicht ausreicht.</p>



<p>Solche unsichtbaren Einschränkungen führen oft zu Fehlinterpretationen. Außenstehende sehen manchmal nur, dass jemand ein paar Schritte gehen kann, und schließen daraus fälschlicherweise, ein Rollstuhl sei „übertrieben“ oder nicht notwendig. Dabei wird übersehen, dass kurze, schmerzhafte oder erschöpfende Schritte nichts darüber aussagen, ob ein Mensch sicher, stabil oder ohne gesundheitliche Folgen längere Strecken bewältigen kann.<br>Auch wenn der Tag zuerst gut beginnt und es sich vorgenommen wird etwas zu machen, passiert es das nach 20 Minuten arbeiten (oder weniger) der Kraftverlust so enorm ist, das abgebrochen werden muss.</p>



<p> <br><strong>Beispiel zu dem Kraftverlust:</strong><br>In meinem Fall ist die körperliche Kraft so stark eingeschränkt, dass ich nahezu immer auf den Rollstuhl angewiesen bin. Auch wenn ich nach außen lächle, bedeutet das nicht, dass mein Körper belastbar wäre – im Gegenteil. Die Kraft reicht oft nicht einmal für kurze Strecken aus. Zu Beginn konnte ich mein Gleichgewicht noch halten, ich konnte sogar noch tanzen. Doch diese Zeiten sind vorbei.</p>



<p>Beim letzten Krankenhausaufenthalt habe ich es geschafft, etwa 10 Meter zu laufen. Nach drei Wochen intensiven Trainings konnte ich diese Strecke auf 15 Meter erhöhen – mehr ist jedoch nicht möglich. Das entspricht nicht einmal der Distanz bis zum Ende des Gartens.</p>



<p>Trotz dieser klaren Einschränkungen habe ich schon hören müssen, dass ich ja „laufen könne“ und der Rollstuhl deshalb übertrieben sei. Solche Aussagen ignorieren völlig, wie erschöpfend und schmerzhaft selbst wenige Schritte für mich sind. Ich habe viele Jahre mit dem Rollator geschafft, davor jahrelang mit dem Gehstock. Aber nur weil ich nicht querschnittsgelähmt bin, heißt das nicht, dass ich längere Strecken gehen kann oder dass es gesundheitlich zumutbar wäre. Der Rollstuhl ist für mich keine Übertreibung, sondern eine notwendige Unterstützung, um überhaupt am Alltag teilnehmen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fatigue</h2>



<p>Fatigue bei Multipler Sklerose ist ein komplexes Symptom, das weit über „Müdigkeit“ hinausgeht. Neben Aufmerksamkeitsstörungen, kognitiven Problemen und deutlichem Kraftverlust können noch weitere Belastungen auftreten, die im Alltag oft übersehen werden. Häufig beschriebene Aspekte sind unter anderem eine schnelle geistige und körperliche Erschöpfbarkeit, Schwierigkeiten bei der Reizverarbeitung, eine verminderte Belastbarkeit bei Hitze oder Stress sowie eine deutlich verlangsamte Informationsverarbeitung.</p>



<p>Die oben genannten Probleme können insgesamt als Fatigue zusammengefasst werden. Fatigue ist ein nicht sichtbares Symptom der Multiplen Sklerose – und tritt auch bei anderen Erkrankungen auf. Bekannt ist der Begriff beispielsweise auch als „Cancer Fatigue“ bei Krebserkrankungen.</p>



<p>Das, was ich oben beschrieben habe, sind die Symptome, die für mich persönlich am stärksten einschränkend sind und meinen Alltag erheblich erschweren. Viele weitere Aspekte der Fatigue habe ich nicht erwähnt oder möglicherweise selbst vergessen, genauer zu beschreiben. Daher folgt im Anschluss eine allgemeine Übersicht über die häufigsten Symptome der Fatigue – unabhängig davon, dass ich einige davon bereits in meinen eigenen Beispielen geschildert habe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Verminderte Geistige Belastbarkeit</h3>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-medium has-custom-border wp-container-content-827d9c00 wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l01-verminderte-Belastbarkein-300x300.png" alt="verminderte Geistige Belastbarkeit" class="wp-image-991" style="border-top-left-radius:1em;border-top-right-radius:1em;border-bottom-left-radius:1em;border-bottom-right-radius:1em" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l01-verminderte-Belastbarkein-300x300.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l01-verminderte-Belastbarkein-150x150.png 150w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l01-verminderte-Belastbarkein-768x768.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l01-verminderte-Belastbarkein.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>schnelle mentale Erschöpfung</li>



<li>Schwierigkeiten, Gedanken zu strukturieren</li>



<li>verlangsamte Informationsverarbeitung</li>



<li>Probleme, Gesprächen oder komplexen Abläufen zu folgen</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">2. Verminderte körperliche Belastbarkeit</h3>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-medium has-custom-border wp-container-content-827d9c00 wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l02-verminderte-koerperliche-Belastbarkein-300x300.png" alt="Verminderte körperliche Belastbarkeit" class="wp-image-995" style="border-top-left-radius:1em;border-top-right-radius:1em;border-bottom-left-radius:1em;border-bottom-right-radius:1em" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l02-verminderte-koerperliche-Belastbarkein-300x300.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l02-verminderte-koerperliche-Belastbarkein-150x150.png 150w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l02-verminderte-koerperliche-Belastbarkein-768x768.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l02-verminderte-koerperliche-Belastbarkein.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Überforderung durch Geräusche, Licht, Bewegungen oder viele Eindrücke gleichzeitig</li>



<li>Schwierigkeiten, Wichtiges von Unwichtigem zu filtern</li>



<li>schneller Verlust des Fokus</li>



<li>rasche muskuläre Ermüdung</li>



<li>Schwächegefühl in Armen oder Beinen</li>



<li>eingeschränkte Ausdauer selbst bei kleinen Tätigkeiten</li>



<li>längere Erholungszeiten nach minimaler Anstrengung</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">3. Störungen der Reizverarbeitung</h3>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-medium has-custom-border wp-container-content-827d9c00 wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l03-verminderte-reizbelastbarkeit-300x300.png" alt="Störung der Reizverarbeitung" class="wp-image-996" style="border-top-left-radius:1em;border-top-right-radius:1em;border-bottom-left-radius:1em;border-bottom-right-radius:1em" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l03-verminderte-reizbelastbarkeit-300x300.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l03-verminderte-reizbelastbarkeit-150x150.png 150w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l03-verminderte-reizbelastbarkeit-768x768.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l03-verminderte-reizbelastbarkeit.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Überforderung durch Geräusche, Licht, Bewegungen oder viele Eindrücke gleichzeitig</li>



<li>Schwierigkeiten, Wichtiges von Unwichtigem zu filtern</li>



<li>schneller Verlust des Fokus</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">4. Erhöhte Erschöpfbarkeit durch Temperatur oder Stress</h3>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-medium has-custom-border wp-container-content-827d9c00 wp-duotone-grayscale"><img decoding="async" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l04-Hitze-u-Stress-300x300.png" alt="Erhöhte Erschöpfbarkeit durch Temperatur oder Stress" class="wp-image-998" style="border-top-left-radius:1em;border-top-right-radius:1em;border-bottom-left-radius:1em;border-bottom-right-radius:1em"/></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hitzeempfindlichkeit (z. B. Verschlechterung der Symptome bei warmem Wetter oder warmen Räumen)</li>



<li>Stressintoleranz: selbst kleine Stressoren können Symptome verstärken</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">5. Einschränkungen der Motivation und Antriebsfähigkeit</h3>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-medium has-custom-border wp-container-content-827d9c00 wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l05-ueberlastung-300x300.png" alt="Einschränkungen der Motivation und Antriebsfähigkeit" class="wp-image-999" style="border-top-left-radius:1em;border-top-right-radius:1em;border-bottom-left-radius:1em;border-bottom-right-radius:1em" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l05-ueberlastung-300x300.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l05-ueberlastung-150x150.png 150w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l05-ueberlastung-768x768.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l05-ueberlastung.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>nicht aus „Faulheit“, sondern weil der Körper und das Nervensystem überlastet sind</li>



<li>Aufgaben wirken übergroß oder kaum bewältigbar</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">6. Schlafbezogene Probleme</h3>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-medium has-custom-border wp-container-content-827d9c00 wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l06-schlaf-300x300.png" alt="Schlafbezogene Probleme" class="wp-image-1000" style="border-top-left-radius:1em;border-top-right-radius:1em;border-bottom-left-radius:1em;border-bottom-right-radius:1em" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l06-schlaf-300x300.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l06-schlaf-150x150.png 150w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l06-schlaf-768x768.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l06-schlaf.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>nicht erholsamer Schlaf</li>



<li>Tagesschläfrigkeit trotz ausreichender Schlafdauer</li>



<li>Schlafunterbrechungen, die die Fatigue verstärken können</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">7. Kognitive Überlastung durch Multitasking</h3>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-medium has-custom-border wp-container-content-827d9c00 wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l07-kognitive-ueberlastung-300x300.png" alt="Kognitive Überlastung durch Multitasking" class="wp-image-1001" style="border-top-left-radius:1em;border-top-right-radius:1em;border-bottom-left-radius:1em;border-bottom-right-radius:1em" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l07-kognitive-ueberlastung-300x300.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l07-kognitive-ueberlastung-150x150.png 150w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l07-kognitive-ueberlastung-768x768.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l07-kognitive-ueberlastung.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>parallele Aufgaben werden kaum noch bewältigt</li>



<li>Unterbrechungen führen zum kompletten Verlust des Gedankengangs</li>



<li>selbst einfache Tätigkeiten müssen nacheinander statt gleichzeitig erfolgen</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">8. Emotionale Auswirkungen</h3>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-medium has-custom-border wp-container-content-827d9c00 wp-duotone-grayscale"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l08-emotionale-Auswirkung-300x200.png" alt="Emotionale Auswirkung und ausgrenzung" class="wp-image-1007" style="border-top-left-radius:1em;border-top-right-radius:1em;border-bottom-left-radius:1em;border-bottom-right-radius:1em" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l08-emotionale-Auswirkung-300x200.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l08-emotionale-Auswirkung-1024x683.png 1024w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l08-emotionale-Auswirkung-768x512.png 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/l08-emotionale-Auswirkung.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>soziale Missverständnisse („wirkt unkonzentriert“, „wirkt desinteressiert“)</li>



<li>Gereiztheit oder Rückzug, weil die Reizverarbeitung überlastet ist</li>



<li>Frustration über den Leistungsabfall</li>
</ul>
</div>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie ich versuche mit diesen Symptomen zu Leben</summary>
<p>Jeder Mensch ist unterschiedlich, jedem helfen andere Mittelchen oder &#8222;Aktionen&#8220;. Hier schreibe ich was mir, mal mehr mal weniger gut Hilft dies Symptomatik zu überwinden, was mir Hilft gewisse Situationen zu meistern.<br>Ich gehe nehme Bezug auf die Punkte 1-7.<br><br><strong>Punkt 2: Verminderte Körperliche Belastbarkeit</strong><br>Ich denke das dieses noch sehr viele, zum Teil nachvollziehen können. Nicht die Geschwindigkeit wie schnell man &#8222;ausgelaugt&#8220; ist aber wie es sich anfüllt K.O. zu sein. Ich sage immer &#8222;wer Rastet, der Rostet&#8220;, daran versuche ich mich auch zu halten, in den letzten 4 Jahren eher nicht mehr so erfolgreich. Ein Beispiel Anfangs meiner MS habe ich den Rasen in 30 Minuten gemäht und danach eine kurze Pause von 30 Minuten gemacht und dann den Rest des Tages im Garten gearbeitet. Seit 2 Jahren verwendet ein Freund oder meine Frau den Rasenmäher, da ich die letzten male bis zu einer Woche für den Rasen benötigt habe.<br>Bevor es für mich eine unlösbare Aufgabe wurde, konnte ich noch an 2 Tagen den Rasen mähen indem ich ca. 10qm gemäht habe und dann eine Pause gemacht habe, so konnte ich an einem Samstag noch den Rasen mähen.<br>Auch heute noch versuche ich so viel wie möglich selber zu machen, auch mit Assistenz von Freunden oder meine Frau. Ich achte darauf das ich viel Pause mache und wenn ich was mache, dann versuche etwas zu machen, wo man schnell das Ergebnis sieht. Dann kann man noch während einer Pause oder direkt nach getaner Arbeit sehen was man geschafft hat. <br>Ich empfinde es als wichtig das &#8222;Werk&#8220; zu sehen, es streichelt die Seele und das stärkt das Selbstgefühl.<br></p>



<p><strong>Punkte 1,3-7</strong><br>Hier habe ich tatsächlich keine Möglichkeit oder Hilfe gefunden um meine Arbeit weiter zu machen, welche ich mit vorgenommen habe. Wenn dieser Punkt erreicht ist, muss ich mich tatsächlich &#8222;Isolieren&#8220;. Wenn es Möglich ist, lege ich mich ins Bett, setzte meiner Noise-Canceling On-Ear Kopfhörer auf und höre entspannende Musik oder mache autogenes Training. Versuche also so wenig Eindrücke wie möglich ausgesetzt zu sein. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dann merke ich das die Belastung immer weiter wächst.<br>Allerdings versuche ich den aktuellen Stand bei mir zu halten, in dem Thema <a href="https://gernardt.net/kognitive-beeintraechtigungen-bei-multipler-sklerose/" type="post" id="1048">Kognitive Beeinträchtigung bei Multipler Sklerose</a> habe ich einige Handyspiele und Handy Apps beschrieben welche dabei (subjektiv) helfen den Stand zu halten.<br></p>
</details>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gernardt.net/unsichtbare-symptome-der-ms/">Unsichtbare Symptome der MS</a> erschien zuerst auf <a href="https://gernardt.net"></a>.</p>
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		<title>Umgang mit körperlich eingeschränkten Menschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 14:45:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Was mich im Leben so beschäftigt]]></category>
		<category><![CDATA[MS]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
		<category><![CDATA[Rollstuhl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich mit meinem Rollstuhl unterwegs bin, stoße ich auf viele verschiedene Reaktionen. Dabei gibt es viel Positives, aber auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/umgang-Rollstuhl.png" alt="" class="wp-image-964" style="width:265px;height:auto" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/umgang-Rollstuhl.png 1024w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/umgang-Rollstuhl-300x300.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/umgang-Rollstuhl-150x150.png 150w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/umgang-Rollstuhl-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Wenn ich mit meinem Rollstuhl unterwegs bin, stoße ich auf viele verschiedene Reaktionen. Dabei gibt es viel Positives, aber auch ein paar negative Situationen.<br><br>Am positivsten finde ich persönlich, wenn ich ganz „normal“ behandelt werde und man sich auch so mit mir unterhält. Mit „normal“ meine ich, dass man mit einem körperlich eingeschränkten Menschen genauso spricht wie mit einem gesunden Menschen – ohne mitleidige Blicke oder eine Art zu sprechen, als würde man mit einem Kind reden.<br></p>



<p>Ich hatte einmal eine negative Erfahrung, als ich mit meinem Berner Sennen Hund spazieren war. Eine Nachbarin kam mit ihrem Hund als Begleitung dazu. Mein Berner war noch jung und fiel einer älteren Dame auf, die sofort zu uns eilte, um über den Hund zu sprechen. Sie unterhielt sich hauptsächlich mit meiner Nachbarin und würdigte mich keines Blickes. Wenn sie mich ansprach, dann in einem Tonfall, wie man ihn oft bei Babys oder Kleinkindern verwendet. Da ich kein Blatt vor den Mund nehme, hielt ich ihr nach einer Weile – nachdem ich ihr die Chance gegeben hatte, sich normal mit mir normal zu unterhalten – den Spiegel vor und zeigte ihr mit schwarzem Humor, Sarkasmus und Ironie, wie sie mit mir redete. Daraufhin flüchtete sie ohne ein Tschüss zu sagen.</p>



<p>Positiv, und das ist in den meisten Fällen so, finde ich es, wenn man sich mit mir unterhält, als säße ich nicht im Rollstuhl. Das ist in meinem Wohnort eigentlich die Regel. Natürlich werde ich gefragt, was mein Zuggerät für den Rollstuhl ist, wie man es bekommt oder was es kostet. Das ist völlig in Ordnung, viele kennen solche Geräte ja nicht – ich würde auch fragen. Schön ist auch, wenn man erst fragt, ob ich Hilfe brauche, und nicht einfach loslegt zu schieben, auch wenn es nett gemeint ist. Vor kurzem hatte ich eine schöne Begegnung: An der Kasse stand ich mit meinem Rollstuhl, als ein kleines Mädchen (etwa 9 bis 11 Jahre alt) laut über die ganze Kasse „Gute Besserung“ rief und mich ansah. Ich bedankte mich natürlich. Ihrer Mutter war das wohl etwas peinlich, aber ich fand es nett, auch wenn keine Besserung in Sicht ist.</p>



<p>Ich habe tatsächlich die Tendenz zu sagen, dass Jüngere weniger Berührungsängste (so nenne ich es mal) haben als ältere Generationen. Egal, was man über Jüngere denkt (es gibt ja einige Kontroversen im Netz), der Großteil ist höflich und hilfsbereit. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich etwas von ganz oben aus dem Regal benötige, Platz an der Haltestelle benötige oder an einer Gruppe vorbeifahren möchte. Bei der älteren Generation (60+) habe ich manchmal den Eindruck, sie würden lieber mit einem Kind sprechen als mit einem Rollstuhlfahrer oder seien neidisch, weil ich auf dem Markt sitzen kann, während ich den Markt besuche. Aber auch hier hatte ich schon einige gute Unterhaltungen – es ist also nicht allgemein gemeint.</p>



<p>Mit körperlich eingeschränkten Menschen so zu sprechen wie mit Babys oder Kleinkindern ist nicht die feine Art. Ihnen eine Extrawurst zu geben, ist ebenfalls nicht angebracht.</p>



<p>Wie möchten körperlich eingeschränkte Menschen behandelt werden? Genau wie alle anderen auch. Wenn wir Hilfe brauchen, sagen wir es. Sprecht nicht mit uns wie mit Kindern, sondern verhaltet euch wie Kinder – die machen nämlich keinen Unterschied zwischen Rollstuhlfahrern und Läufern <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />.</p>



<p></p>
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		<title>Kleiner QR Code Generator</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 22:33:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[generaor]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[lizenzkostenfrei]]></category>
		<category><![CDATA[qr code]]></category>
		<category><![CDATA[qrcode]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe einen Freund, der auf der Suche nach einem QR‑Code®‑Generator war geholfen, da er nur kostenpflichtige online QR Code [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich habe einen Freund, der auf der Suche nach einem QR‑Code®‑Generator war geholfen, da er nur kostenpflichtige online QR Code Generatoren gefunden hat.</p>



<p>Viele Online‑Dienste bieten zwar „kostenfreie“ QR‑Codes® an, leiten jedoch Weblinks über ihre eigenen Server um. Nach einer gewissen Anzahl von Scans oder nach einer Testphase verlangen einige dieser Anbieter plötzlich monatliche Gebühren oder ein kostenpflichtiges Upgrade.</p>



<p>Um genau diese Abhängigkeiten und versteckten Kosten zu vermeiden, wurde dieses Programm entwickelt. Es ermöglicht das Erstellen von QR‑Codes® direkt auf dem eigenen Gerät – ohne Umleitungen, ohne Tracking und ohne Gebühren.</p>



<p>Die Verwendung von QR‑Codes ist lizenz‑ und kostenfrei.<br>Der Begriff <strong>„QR Code®“</strong> ist jedoch ein eingetragenes Warenzeichen der <a href="https://www.denso-wave.com/en/" type="link" id="https://www.denso-wave.com/en/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow"><strong>Denso Wave Incorporated</strong> (externer Link)</a>.<br>Dies gilt unter anderem in Japan, den Vereinigten Staaten von Amerika, Australien und in Europa.</p>



<p>Die Technologie selbst ist frei nutzbar, aber die Markenbezeichnung „QR Code®“ unterliegt dem Markenschutz des Unternehmens.</p>



<p>Das Programm ist bewusst minimalistisch gehalten und lässt sich sehr einfach bedienen.<br></p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="801" height="480" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/000qrcodegenerator.png" alt="Bild des QRCode Generator" class="wp-image-938" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/000qrcodegenerator.png 801w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/000qrcodegenerator-300x180.png 300w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2026/02/000qrcodegenerator-768x460.png 768w" sizes="auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px" /><figcaption class="wp-element-caption">QR Code Generator</figcaption></figure>



<ol class="wp-block-list">
<li>Text bei QRCode Text eingeben</li>



<li>Dateiname bei &#8222;Speichern als&#8220; angeben, zur Auswahl des Pfades kann der Button mit den 3 Punkten gewählt werden.</li>



<li>Wenn gewünscht kann bei Farbe des QRCode, die Farbe des Codes ausgewählt werden.</li>



<li>Wenn gewünscht kann bei Farbe Hintergrund des QRCode, die Hintergrundfarbe des Codes ausgewählt werden.</li>



<li>Ist ein Logo gewünscht, kann ein Logo (oder Bild) ausgewählt werden.</li>



<li>Zuletzt kann die größe des Logos angegeben werden.</li>



<li>Nun auf Generieren klicken um den Code zu generieren.</li>
</ol>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweise zur Größe des Logos</h2>



<p>Die Logo‑Größe ist standardmäßig auf 20 % der QR‑Code‑Fläche eingestellt.<br>In der aktuellen Implementierung arbeitet der QR‑Code mit einer Fehlerkorrekturstufe von 25 % (ECC‑Level Q).</p>



<p>Da die Fehlerkorrektur maximal etwa 25 % der Modulfläche kompensieren kann, darf das Logo technisch bedingt nicht größer sein als dieser Anteil. Wird eine größere Fläche überdeckt, können die für die Decodierung erforderlichen Module nicht mehr vollständig rekonstruiert werden, was die Lesbarkeit des QR‑Codes beeinträchtigt oder vollständig verhindert.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit der MS leben, die Unzugänglichkeiten und täglichen Kämpfe als Behinderter</title>
		<link>https://gernardt.net/mit-der-ms-leben-die-unzugaenglichkeiten-und-taeglichen-kaempfe-als-behinderter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 16:37:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Was mich im Leben so beschäftigt]]></category>
		<category><![CDATA[MS]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Momentan ärgert mich die Multiple Sklerose wieder einmal richtig, und es nervt. Aber das Wichtige ist, dass ich versuche aktiv [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Momentan ärgert mich die Multiple Sklerose wieder einmal richtig, und es nervt. Aber das Wichtige ist, dass ich versuche aktiv zu bleiben. Das ist doch das Entscheidende: nicht in der Ecke sitzen und in Selbstmitleid versinken, sich nicht isolieren und die Kontakte vernachlässigen. Stattdessen sollte man weiterhin versuchen die Kontakte pflegen und den Humor behalten.</p>



<p>Ich war immer ein Mensch mit einem (ja, sehr flachen) schwarzen Humor, gespickt mit (Selbst-)Ironie. Diesen habe ich bis heute nicht verloren. Zugegeben, etwas Zynismus ist noch dazugekommen. Besonders, wenn ich beim Discounter übersehen werde oder der Stadt, die behauptet, besonders behindertengerecht zu sein (oder es zumindest versucht), E-Mails schreibe, um über für Rollstuhlfahrer unzugängliche Querungen zu berichten.</p>



<p><strong>Als Beispiel: Eine kleine Geschichte</strong></p>



<p>Ich wohne zwischen zwei Discountern: dem einen, der “All die Jahre wieder tolle Angebote bietet”, und dem anderen, der “besser ist als all die anderen”. Links ist Discounter 1, rechts Discounter 2, beide etwa 500 Meter Luftlinie von meiner Wohnung entfernt. Um zu Discounter 2 zu gelangen, muss ich jedoch erst an Discounter 1 vorbei und dann eine etwa 1 km lange Straße entlangfahren. In der Mitte dieser Strecke gibt es eine Querung, bei der die Bordsteine 10 cm hoch sind. Daher muss ich in eine Seitenstraße einbiegen, wo sich nach 50 Metern eine Einfahrt befindet, über die ich mit dem Rollstuhl die Straßenseite wechseln kann. Danach muss ich wieder 50 Meter zurückfahren, um dann auf der anderen Seite der 1 km langen Straße weiterzufahren, bis ich schließlich bei Discounter 2 ankomme.</p>



<p>Wenn alle Querungen in Ordnung wären, könnte ich direkt nach rechts zu Discounter 2 fahren und hätte nur einen Weg von 500 Metern. Das würde mir nicht nur mindestens 35 Minuten Zeit ersparen, sondern ich wäre nach dem Umweg auch nicht völlig erschöpft und auf einen Fahrer angewiesen. Doch was macht die Stadtplanung? Sie ignoriert meine Mails.</p>



<p>Bei solchen Beschwerdemails ist es trotz Zynismus, Ironie und Humor wichtig, nicht beleidigend zu werden. Ich zitiere mal den Captain der Pinguine aus “Madagaskar”: “Immer nett lächeln und winken.”</p>



<p>Und das ist nicht nur ein Problem für jemanden mit Multipler Sklerose, sondern ein allgemeines Problem. Hier in der Nähe meiner Wohnung kennen mich viele, da ich mit meinem Rollstuhl und Zuggerät (ePilot der Firma Alber) auffalle. Viele sprechen mich interessiert an, möchten Informationen und ich tausche mich auch über Unzugänglichkeiten in der Stadt mit anderen Betroffenen aus. Dank des Zuggeräts schauen mir die Damen wieder hinterher und sprechen mich an, wie ich damit zurechtkomme. </p>



<p>Ein Bekannter von mir musste letzte Woche die Feuerwehr rufen, die ihn dann wieder in den Rollstuhl gehoben hat (er hat keine Beine mehr). Andere ältere Damen, die mit dem Rollator unterwegs sind, haben wie ich Schwierigkeiten mit den Querungen. Es kann doch eigentlich nicht sein, dass dieses Problem den Städten egal ist. Der Fall mit der Feuerwehr ist bestimmt ein Extremfall, aber ich denke, das ist nicht “normal”. Die Feuerwehr ist für andere Einsätze wichtiger.</p>



<p>Folgendes schreibt die Stadt <a href="https://www.duisburg.de/vv/produkte/pro_du/dez_v/61/barrierefreies-planen-und-bauen.php" target="_blank" rel="noopener">Duisburg</a> (externer Link) auf der Internetpräsenz:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Barrierefreies Planen und Bauen soll Menschen mit Behinderungen die Auffindbarkeit und Nutzung baulicher Anlagen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und ohne fremde Hilfe, ermöglichen s. § 4 Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen (BGG NRW).</p>



<p>§&nbsp;<strong>49 der Landesbauordnung (BauO NRW 2018)</strong></p>



<p>Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens prüft die Koordinierungs-stelle die Barrierefreiheit bei öffentlich zugänglichen Bauvorhaben und teilweise bei Gebäuden mit Wohnungen im Sinne des § 49 BauO NRW 2018.</p>



<p><strong>Barrierefrei-Konzept</strong></p>



<p>Seit dem 01. Januar 2020 ist ein Barrierefrei-Konzept nach § 9a Verordnung über Baufachliche Prüfungen (BauPrüfVO NRW) den Bauvorlagen beizufügen. Dies betrifft neu zu errichtende, öffentlich zugängliche Gebäude gemäß § 49 Abs. 2 BauO NRW 2018, die große Sonderbauten nach § 50 Abs. 2 BauO NRW 2018 sind. Die Angaben zur Barrierefreiheit sind in einem schriftlichen Erläuterungsbericht zu formulieren und durch zeichnerische Darstellungen zu ergänzen.</p>
</blockquote>



<p>Es ist wirklich frustrierend, dass die Bauplanung nicht auf Mails reagiert, besonders da die Stadt durchaus Möglichkeiten hätte, das Leben der eingeschränkten Bürger zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ÖPNV und Medizinische Versorgung</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2025/10/Rollstuhlfahrer001-683x1024.webp" alt="Rollstuhlfahrer versucht, an einer Bushaltestelle mit defekter Rampe und hohem Bordstein in einen Bus zu gelangen. Der Gehweg ist durch parkende Autos und Unebenheiten zusätzlich schwer passierbar." class="wp-image-919" style="width:269px;height:auto" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2025/10/Rollstuhlfahrer001-683x1024.webp 683w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2025/10/Rollstuhlfahrer001-200x300.webp 200w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2025/10/Rollstuhlfahrer001-768x1152.webp 768w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2025/10/Rollstuhlfahrer001.webp 1024w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rollstuhl vs. Bordstein: 1:0 für die Stadtplanung.</figcaption></figure>



<p>Seit drei Jahren bekomme ich sogenannte &#8222;Akutcodes&#8220;, um schnell Termine bei einem Spezialisten zu erhalten. Der erste Spezialist war 2023 in einer Entfernung von 30 km Luftlinie. Da ich selbst kein Auto mehr fahren kann, reagierte die Mitarbeiterin der <a href="https://www.116117.de/">116117 </a>unfreundlich, als ich erklärte, dass ich dort nicht hinkomme, da die Fahrplanauskunft der DVG (ÖPNV in Duisburg) keine passende Verbindung anzeigt.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="471" height="180" src="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2024/08/Fahrplanauskunft001.png" alt="" class="wp-image-915" srcset="https://gernardt.net/wp-content/uploads/2024/08/Fahrplanauskunft001.png 471w, https://gernardt.net/wp-content/uploads/2024/08/Fahrplanauskunft001-300x115.png 300w" sizes="auto, (max-width: 471px) 100vw, 471px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Hoch auf die OPNV</figcaption></figure>



<p>Nach mehreren Anrufen bei der <a href="https://www.116117.de/">116117 </a>erhielt ich schließlich einen nähergelegenen Termin (10 km Luftlinie), allerdings liegt der Rhein dazwischen. Das Problem ist, dass die nächste Brücke über den Rhein etwa 10 km entfernt ist, und ich diese Strecke auf der anderen Seite wieder zurückfahren müsste. Wenn ich mich genau zwischen meinem Wohnort und dem &#8222;Spezialisten/Spezialistin&#8220; befinde, kämen noch einmal 8 km dazu. Mit dem Rollstuhl wären das insgesamt 28 km, was bei einer Geschwindigkeit von 6 km/h pro Weg etwa 4,6 Stunden Fahrzeit bedeutet. Für den Termin müsste ich also insgesamt rund 9,3 Stunden einplanen, plus Wartezeit und Behandlungszeit. Auch die Mitarbeiterin der <a href="https://www.116117.de/">116117 </a>konnte nicht nachvollziehen, dass ich als MS-Betroffener mit einer Aufmerksamkeitsspanne von 30 Minuten diesen Termin um 9:30 Uhr nicht wahrnehmen kann. Mit dem Bus wären es nur 1 Stunde und 50 Minuten, plus 15 Minuten Fußweg zur Praxis. Für den Tag müsste ich also etwa 3 Stunden Fahrzeit, plus Wartezeit und Behandlungszeit einplanen – vorausgesetzt, der Busfahrer nimmt mich mit. In einer anderen Stadt musste ich einmal 4,5 Stunden warten, bis mich ein Busfahrer mitgenommen hat.</p>



<p>Naja, wie man sieht, ist nicht alles Gold, was glänzt, aber mit diesen Unzulänglichkeiten lebt ein körperlich eingeschränkter Mensch. Ich selbst versuche auch an solchen Tagen immer höflich zu bleiben und mich darum zu bemühen, &#8222;keine Belastung für andere Menschen zu sein&#8220; (oh, mein Zynismus).</p>



<p>Auch wenn ich ein positiver Mensch bin und offen mit meiner Erkrankung umgehe, viel Humor und Optimismus zeige, gibt es dennoch Tage voller Frust, Unverständnis und manchmal auch Wut über das angeblich barrierefreie Bauen, die Verkehrsanbindung, den ÖPNV und die Gesundheitsstruktur. <br><br>Gleichzeitig hat die eingeschränkte Person noch mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, wie ich mit der Multiplen Sklerose und all den damit verbundenen Herausforderungen, Nebenwirkungen der Medikamente und so weiter.</p>



<p>Aufgrund meiner persönlichen Einstellung beruhige ich mich relativ schnell über die Unzulänglichkeiten in meiner Umgebung, aber es gibt viele, denen das schnell zu viel wird und die sich eventuell hineinsteigern, was leider oft zur Verschlechterung der eigenen Krankheit und dadurch zu einer schlechteren Lebensqualität führt.</p>



<p>Aber ich denke, ich mache langsam Schluss mit diesem Jammerpost, schreibe schon seit Februar 2025 daran, und jetzt haben wir schon Ende Oktober 2025.</p>
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		<title>Medienkompetenzen bei Kindern und Jugendlichen</title>
		<link>https://gernardt.net/medienkompetenzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2025 20:22:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[kinderschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Internet ist eine Quelle voller Wissen, Tutorials, Lehrvideos, Hilfestellungen und Unterhaltung. Doch leider gibt es, wie bei vielen Errungenschaften [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gernardt.net/medienkompetenzen/">Medienkompetenzen bei Kindern und Jugendlichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://gernardt.net"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Internet ist eine Quelle voller Wissen, Tutorials, Lehrvideos, Hilfestellungen und Unterhaltung. Doch leider gibt es, wie bei vielen Errungenschaften der Menschheit, immer wieder Personen, die Wege finden, Unfug zu treiben. In Bezug auf die Nachricht vom 18.06.2025 zum Fall White Tiger wird ihm vorgeworfen, 120 Straftaten im Internet begangen zu haben.</p>



<p>Dieser Fall zeigt, das Internet für Kinder und Jugendliche nicht einfach abgeschaltet werden kann, damit das &#8222;normale&#8220; Leben weitergeht. Das Internet hat Auswirkungen auf das reale Leben unserer Kinder und Jugendlichen, ebenso auf einige Erwachsene. Das Internet ist ein wichtiges Instrument das schon seit langer Zeit für das Leben einiger Menschen eine wichtige Rolle spielt. Ich zum Beispiel hatte meine ersten Erfahrungen mit dem Internet und Social Media im Alter von 16 Jahren gemacht. Mein erstes Smartphone war etwa im 2003 ein XDA mit Windows (ja, das gab es). Schon damals habe ich festgestellt, dass das Internet zwar sehr nützlich sein kann, aber Gefahren birgt.</p>



<p>Wenn ich bei Familie, Freunden und Bekannten darauf hinweise, dass Kinder und Jugendliche zwar lernen müssen, mit dem Internet umzugehen, aber dennoch beaufsichtigt werden sollten, wurde und werde ich oft belächelt. Manche fragen sogar: &#8222;Was soll denn da passieren?&#8220; Ältere Generationen behaupten häufig, es sei nicht wichtig, dass Kinder und Jugendliche sich mit dem Internet und seinen Möglichkeiten auseinandersetzen, was ich persönlich für einen Irrtum halte. Als ich dies damals äußerte, dachte ich insbesondere an Inhalte wie Filme für Erwachsene oder Videos, in denen Menschen gefoltert oder getötet werden (solche Inhalte gab es auch schon damals). Auf einer Internetseite stieß ich auf ein Zeitraffervideo, das den Verwesungsprozess des Menschen in allen Einzelheiten zeigte (ich war 23 Jahre alt), was auf Kinder sicherlich verstörend wirken könnte.<br></p>



<p>Heute ist die Dimension der Gefahr eine ganz andere. Das Internet bietet auch Pädophilen, Verrückten Menschen die Ihre Opfer suchen oder gar (wie der Fall White Tiger zeigt) über der Webcam unfassbare Dinge veranstalten.<br>Zum Beispiel suchen die sich Kinder und Jugendliche, dessen eigenes Selbstbewusstsein nicht ausgeprägt ist und versucht es zu Handlungen zu zwingen.<br>In dem Fall White-Tiger hat er sich gezielt in diversen Foren aufgehalten um nach Opfern zu suchen. Zuerst wird ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, bei manchen Opfern kann es sogar bis zu einem Abhängigkeitsverhältnis werden (Ich muss mit ihm schreiben, ich möchte ihn sehen, ich vermisse es mit ihm zu schreiben, &#8230; etc.).<br>So hat er sich vertrauen erschlichen und Jugendliche dazu getrieben sich zu ritzen.<br>Sehr heftig war, das er ein Jugendlichen (13 jähriger Amerikaner) zum Selbstmord getrieben hat.</p>



<p>Achten Sie auf Ihre Kinder! Bringen Sie ihnen den Umgang mit dem Medium Internet, einschließlich Foren und sozialen Medien, behutsam bei. Führen Sie sie langsam heran, und ganz wichtig: Beobachten Sie aufmerksam, was Ihr Kind dort macht!</p>



<p>Beispiel: Als ich 28 Jahre alt war, lernte ich zwei Damen im Internet kennen. Eine traf sich mit jemandem, und ich habe sie seitdem nicht mehr online gesehen. In der darauffolgenden Woche traf sich die zweite mit ihm. Ich warnte sie vergeblich, doch sie wollte ihn unbedingt treffen. Das Letzte, was man von ihr sah, war eine Aufnahme bei der örtlichen Bank mit ihm. Er hat beide umgebracht. Sein Name im Internet war Riddick300. Da wurde mir klar, dass etwas passieren muss. Ich selbst habe gelernt, mit dem Internet umzugehen (auch wenn meine Eltern nichts damit am Hut hatten). Aber meine Generation ist die erste, die diesen Wandel richtig miterlebt und mit den Auswirkungen leben muss. Viele in meinem Alter verstehen teilweise nicht, was alles möglich ist. Uns wurde es nicht beigebracht, und so haben Sonderlinge wie ich die Möglichkeiten und Gefahren recht schnell verstanden, während andere einfach wissen, dass es funktioniert, und es nutzen. Oft erhalten Kinder und Jugendliche heute nicht die Medienkompetenz, die sie eigentlich bekommen sollten. Als ich klein war, sagten mir meine Eltern, dass ich nicht mit Fremden gehen, nichts von Fremden annehmen und nicht in fremde Autos einsteigen soll. Warum wird den Kindern heute nicht gesagt: Schreibe nicht mit Fremden, mache nichts vor der Kamera, wenn man dich dazu auffordert?</p>



<p>Als ich gestern die Nachricht über White-Tiger und seine Machenschaften in den Nachrichten hörte, war ich schockiert.</p>



<p>Wie sollten Eltern (idealerweise beide) in einer solchen Situation handeln?</p>



<p>Achten Sie darauf, was Kinder und Jugendliche im Internet tun – mit wem sie schreiben und was geschrieben wird. Auch Chats in Spielen werden teilweise genutzt, um leicht beeinflussbare Kinder und Jugendliche zu finden, Vertrauen aufzubauen und dann über andere Kommunikationsformen zu kommunizieren. Derzeit kursieren Nachrichten, dass die Bundesregierung Social Media erst ab einem bestimmten Alter verfügbar machen möchte, beziehungsweise dass die Stimmen lauter werden, Social Media an ein Mindestalter zu koppeln. Das halte ich nicht für richtig. Ich bin vielmehr der Meinung, dass Kindern und Jugendlichen der richtige Umgang mit dem Medium beigebracht werden sollte. Die Gefahr sollte an der Wurzel gepackt und nicht nur das Symptom behandelt werden. Wer mit 28 Jahren nie gelernt hat, mit dem Medium umzugehen, wird ebenfalls auf solche Menschen hereinfallen (wie ich es erlebt habe, Stichwort Riddick300). Im Internet und in den sozialen Medien findet man viele nützliche Inhalte, von Schulunterrichtsthemen bis hin zu Anleitungen, wie man sich die Fußnägel schneidet. Es gibt auch viele spezialisierte Seiten, sei es zu Krankheiten, persönlichen Interessen oder Hilfeforen – von Autos bis hin zu Kochtutorials. Doch auch die Schattenseiten begegnen einem dort sehr schnell.</p>



<p>Beide Fälle zeigen, dass im Internet nicht immer alles eitel Sonnenschein ist. Der eine Fall liegt schon länger zurück und verdeutlicht, wie wichtig Medienkompetenz ist, während der andere aktueller ist und zeigt, dass besonders Jugendliche gefährdet sein können. Auch wenn solche extremen Beispiele selten sind, wird uns diese Gefahr weiterhin begleiten – jüngere Generationen sogar noch mehr als ältere Semester (zu denen ich mich mal zähle, Jahrgang 1982).</p>



<p>Nicht alles und nicht jeder im Internet ist Gefährlich, nicht jeder möchte andere Verletzen oder Wehtun. Die positiven Aspekte überwiegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kann ich meine Kinder schützen?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sprechen Sie mit Ihren Kindern und Jugendlichen über den Erfahrungen welche die Schutzbedürftigen im Internet machen.</li>



<li>Nehmen Sie ihre Kinder und Jugendliche ernst, das Internet, das Social Media ist ein wichtiger Bestandteil in ihrem Leben!</li>



<li>Seien Sie verständnisvoll!</li>



<li>Sagen Sie das keine personenbezogenen Daten veröffentlicht werden sollen, Jugendlichen können Sie Erklären warum, Kinder werden den Zusammenhang höchstwahrscheinlich nicht verstehen. (Auch nicht in Spielen! Hier suchen teilweise pädophile ihre Opfer)</li>



<li>Verwendet Technische Schutzmaßnahmen für eure Kinder (auch wenn es Anfangs einige Probleme geben wird da andere Kinder einiges machen können was Ihr Kind nicht machen darf). Wie Smartphones und Tablets Kindgerecht eingestellt werden können findet ihr weiter unten.<br>Diverse Plattformen bieten Filter an, welche unangebrachte Inhalte blockieren, stellt die Apps (wie Youtube oder TikTok, um ein paar Beispiele zu nennen, entsprechend ein).</li>



<li>Thematisiert Cybermobbing, Grooming oder Extremismus (natürlich altersgerecht), Arbeitet hier mit den Schulen eurer Kinder zusammen. <em><span style="text-decoration: underline;">Medienkompetenz muss an den Schulen ankommen</span></em>!</li>



<li>Prüft vor Installation von Apps (z.B. auf Smartphones und Tablets) die Berechtigungen der Apps (<a href="https://gernardt.net/469/">hier habe ich dazu was geschrieben</a>).</li>



<li>Stellt Kindgerechte Suchmaschinen in den Geräten ein, welche ihr Kind verwendet (wie z.B. <a target="_blank" href="https://www.fragfinn.de/">fragFINN</a>)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig ist, Kindern und Jugendlichen altersgerecht zu erklären, worauf sie achten sollten. Wenn Ihr Kind sich Ihnen anvertraut, hören Sie aufmerksam zu und nehmen Sie die Sorgen ernst. Bei Zweifeln oder auffälligem Verhalten von Chatpartnern melden Sie dies der Polizei!</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was mir vor kurzem in einem Smartphonespiel (ab 12 Jahre freigegeben) passiert ist.</summary>
<p>Vor kurzem bei einem Handyspiel schrieb eine männliche Person das er gerne in Unterbuchse schläft. Da ich den Chat Administriere und auch Kinder, Jugendliche sowie &#8222;leichtgläubige&#8220; junge Erwachsene dort sind habe ich direkt Interveniert.</p>
</details>



<p>Hier gebe ich eine Anleitung um Android und iOS Geräten Kinder sicher einzustellen (mit Kostenfreien Mitteln):</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/das-erste-android-geraet-fuer-mein-kind/">Android Kindersichereinstellen</a></div>



<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/das-erste-ios-geraet/">iOS Kindersicher einstellen</a></div>
</div>



<p>Lasst eure Kinder nicht alleine am Netz und passt auf!</p>



<p>Hier schreibe ich noch einige Telefonnummern auf an denen Sie sich anonym wenden können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530</li>



<li>Telefonseelsorge: 116 123</li>



<li>Nummer gegen Kummer: 116 111</li>



<li>Nummer gegen Kummer für Eltern: 0800 111 0550</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Quellennachweise</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.focus.de/panorama/vom-harmlosen-chat-zum-albtraum-die-perfide-taktik-des-white-tiger_2e60a547-785c-441a-8d78-3bb0f96f25f3.html">„Dachte sie lieben mich“: Sophia erzählt, wie „White Tiger“ sie in perfide Falle lockte</a></li>



<li><a href="https://www.tagesschau.de/inland/regional/white-tiger-und-die-gruppe-764-was-die-chats-verraten,cybergrooming-112.html">&#8222;White Tiger&#8220; und die Gruppe &#8222;764&#8220; &#8211; was die Chats verraten</a></li>



<li><a href="https://www.n-tv.de/panorama/20-Jaehriger-soll-Kinder-missbraucht-und-einen-Jungen-in-den-Tod-getrieben-haben-article25842065.html">20-Jähriger soll Kinder missbraucht und einen Jungen in den Tod getrieben haben</a></li>



<li><a href="https://www.sueddeutsche.de/panorama/chatroom-moerder-vor-gericht-riddick300-der-killer-1.365031">&#8222;Riddick300&#8220;, der Killer</a></li>



<li><a href="https://www.spiegel.de/panorama/justiz/toedliche-chat-liebe-in-seinen-augen-ist-so-eine-kaelte-drin-a-565380.html">&#8222;In seinen Augen ist so eine Kälte drin&#8220;</a></li>



<li><a href="https://www.welt.de/regionales/hamburg/article2184232/Serienmoerder-Hamburger-Internet-Moerder-koennte-Serientaeter-sein.html">Hamburger Internet-Mörder könnte Serientäter sein</a></li>
</ul>
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