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	<title>Aktuelles Archive - Gernardt.net</title>
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	<title>Aktuelles Archive - Gernardt.net</title>
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		<title>WhatsApp bekommt ein Eltern-Modus für Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 13:34:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach all der Diskussion und vermutlich auch aufgrund der heftigen Kritik hat Meta (extern) offenbar eingelenkt und erlaubt nun, dass [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gernardt.net/whatsapp-bekommt-ein-eltern-modus-fuer-kinder/">WhatsApp bekommt ein Eltern-Modus für Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://gernardt.net">Gernardt.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach all der Diskussion und vermutlich auch aufgrund der heftigen Kritik hat <a href="https://www.meta.com/" type="link" id="https://www.meta.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta (extern) </a>offenbar eingelenkt und erlaubt nun, dass Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren ein eingeschränktes WhatsApp-Konto nutzen dürfen. Ob die Eltern dabei mitmachen, ist momentan unklar. Ich hoffe allerdings, dass sie die Konten entsprechend konfigurieren. Viele Kinder, die bereits ein Smartphone besitzen – darunter auch Grundschulkinder – bekommen von ihren Eltern häufig WhatsApp oder andere Social-Media-Dienste eingerichtet, wobei das Alter des Kindes bewusst falsch angegeben wird, um die Nutzung zu ermöglichen (dazu hatte ich auch schon einmal etwas geschrieben).: Bericht „<a href="https://gernardt.net/sozial-mediaverbot-fuer-kinder-und-jugendliche/" type="post" id="982">Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche?</a>“).<br>Für mich ist es seitens des Herstelle ein gutes Zeichen, das die sich Gedanken machen, jetzt liegt der Ball bei den Eltern.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Plattformen haben ähnliches angekündigt:<br>&#8211; <a href="https://www.instagram.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram (extern) </a>(auch Meta): Hier können Eltern auch den Zugriff der Kinder Beschränken<br>&#8211; <a href="https://www.tiktok.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TikTok (extern)</a>: Bietet ein Begleitenden Modus an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich sind nicht alle Eltern so, dass sie alles tun, damit ihr Kind uneingeschränkten Zugriff auf alle Social-Media-Plattformen hat.<br>Ich wünsche mir, dass Kinder den Umgang mit Social Media und Technik lernen.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterführender Link: <br> &#8211; <a href="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/" type="link" id="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/">Wie richte ich das erste Smartphone oder das erste Tablet für mein Kind ein</a><br> &#8211; <a href="https://gernardt.net/medienkompetenzen/" type="link" id="https://gernardt.net/medienkompetenzen/">Medienkompetenz bei Kinder und Jugendlichen</a><br> &#8211; <a href="https://gernardt.net/kinder-und-jugendliche-sicher-im-web-unterwegs-thema-apps/" type="link" id="https://gernardt.net/kinder-und-jugendliche-sicher-im-web-unterwegs-thema-apps/">Apps und Ihre Berechtigungen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Sozial Mediaverbot für Kinder und Jugendliche?</title>
		<link>https://gernardt.net/sozial-mediaverbot-fuer-kinder-und-jugendliche/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 18:17:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder und Ihr erstes Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Zeit (02.2026) wird in den Medien sowie auch in den Sozialen Medien dieses Thema sehr kontrovers Diskutiert.Von &#8222;Es wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gernardt.net/sozial-mediaverbot-fuer-kinder-und-jugendliche/">Sozial Mediaverbot für Kinder und Jugendliche?</a> erschien zuerst auf <a href="https://gernardt.net">Gernardt.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zur Zeit (02.2026) wird in den Medien sowie auch in den Sozialen Medien dieses Thema sehr kontrovers Diskutiert.<br>Von &#8222;Es wird auch mal Zeit&#8220; über &#8222;Die Jugend hat sowieso nur noch das Handy in der Hand&#8220; bis zu &#8222;Totaler Quatsch&#8220; und &#8222;Keiner kann mir vorschreiben was in meiner Wohnung passiert&#8220;.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist es wie ein zweischneidiges Schwert.<br>Zum einen müssen Kinder und Jugendliche lernen, mit dem Medium umzugehen, zum anderen auch mit der Technik. Deshalb unterstütze ich gerne Eltern mit Kindern und Jugendlichen kostenfrei dabei, ihre Geräte einzustellen. (siehe hier <a href="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/" type="link" id="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/">Kinder und Ihr erstes Smartphone</a>). Zum einen kann die Bundesregierung keine korrekte Altersverifikation erzwingen (z. B. Meta als amerikanisches Unternehmen unterliegt nicht den deutschen Gesetzen und schon gar nicht dem BDSG), zum anderen ist es relativ schwierig, dies „ordentlich“ zu überprüfen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Sind wir mal ehrlich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Welches Kind nutzt heute kein <a href="https://www.whatsapp.com/" type="link" id="https://www.whatsapp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WhatsApp</a>? In der EU ist die Nutzung für Jugendliche unter 13 Jahren verboten. Zwischen 13 und 15 Jahren ist sie nur mit Zustimmung der Eltern erlaubt, und ab 16 Jahren darf <a href="https://www.whatsapp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WhatsApp </a>ohne Einschränkungen genutzt werden (seit Februar 2024; zuvor war dies erst ab 16 Jahren möglich). Da dabei personenbezogene Daten verarbeitet werden, ist die Zustimmung der Eltern erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber die meisten Eltern die ich kenne haben das Kind entsprechend älter gemacht um dem Kind die Nutzung zu ermöglichen.<br>Einige Schulen (also die Lehrer) nutzen gerne WhatsApp damit die Kinder miteinander Hausaufgaben besprechen oder sich helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diverse andere Social Media Seiten haben auch ein Mindestalter, darunter <a href="https://www.facebook.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram </a>und auch <a href="https://www.tiktok.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TikTok </a>(um nur einige zu nennen), Teilweise mit Elterliche Zustimmung.<br>Aber wer kontrolliert das wirklich? Welche Eltern verbieten es ihrem Kind, wenn alle anderen Freunde es haben? Kann ja dann nicht so falsch sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile und Gefahren</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Altersgerechten Nutzung hat Social Media einige Vorteile für Kinder und Jugendlichen:<br>Kinder können Freundschaften besonders dann stärken, wenn sie schüchtern sind oder weit entfernt wohnende Freunde haben. Wegen meines Stotterns besuchte ich in den ersten zwei Schuljahren eine Sprachheilschule. Damals gab es keine Möglichkeit, sich auch außerhalb der Schule kurz zu unterhalten oder bei Hausaufgaben zu helfen, da die Kinder aus verschiedenen Städten kamen. Zwar wurde ich manchmal zu Klassenkameraden gebracht oder diese zu mir, um gemeinsam zu spielen, aber ansonsten waren viele nach der Schule auf sich allein gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz dazu ist mein Neffe fast vollständig schwerhörig und besuchte eine spezielle Schule für Schwerhörige von der 1. bis zur 10. Klasse. Zu seiner Zeit gab es bereits WhatsApp. Auch nach seiner Unterrichtszeit hielt er Kontakt zu seinen Schulkameraden und konnte sich mit ihnen per Videotelefonie „unterhalten“. Dieses Beispiel zeigt deutlich einen Vorteil in der Kontaktpflege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur <strong>Kontaktpflege </strong>kommt das <strong>Gemeinschaftsgefühl</strong>.<br>Wenn es um Behinderungen geht, ziehen es viele Kinder und Jugendliche vor, unter Menschen zu sein, die sie verstehen. Das war auch bei mir so, als ich jünger war, denn Kinder können grausam zu anderen sein, die „anders“ sind. Mein Neffe konnte die Beziehungen in der Klasse vertiefen und das Gemeinschaftsgefühl stärken – sei es durch gemeinsames Lernen, Spielen oder einfach den Austausch unter Freunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem wird die <strong>Selbstwirksamkeit </strong>gestärkt: Durch das Teilen von Bildern, Beiträgen oder Projekten erhalten sie Zustimmung von ihren „echten“ Freunden und spüren, dass ihre Stimme zählt. Ich hingegen war als Jugendlicher nur der Sonderling, der Nerd, der sich versteckte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was die Kinder Lernen können</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder haben heute <strong>Zugang zu Wissen</strong>, denn viele Plattformen bieten Lernvideos, zahlreiche Erklärformate und kreative Tutorials. <br>Sie entwickeln <strong>Medienkompetenz</strong>, lernen, wie digitale Kommunikation funktioniert, wie Informationen bewertet werden und wie man sich online richtig verhält. <br>Das Internet und die sozialen Medien sind ein Ort voller <strong>Kreativität </strong>– egal ob Fotos, Videos, Musik oder Zeichnungen, es ist ein kreativer Spielplatz.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Identitätsentwicklung</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Selbstfindung:</strong> Kinder probieren Rollen aus, entdecken Interessen und vergleichen sich mit gleichaltrigen.<br><strong>Feedbackkultur</strong>: Kinder erhalten Rückmeldung zu eigenen Projekten, wie Videos, Bilder oder Musik, was motivierend wirken kann.<br><strong>Vorbilder</strong>: Positive Content Creator können inspirierend wirken (z.B. spätere Berufswahl in der IT, Wissenschaft, Pflege, Handwerk, etc.)</p>



<h4 class="wp-block-heading">Soziale Teilhabe und Inklusion</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Barrierearme Kommunikation:</strong> Für Kinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen kann Social Media ein essenzieller sozialer Raum sein.<br><strong>Austausch über Themen, die im Alltag schwer sind:</strong> Jedes Kind hat Themen, welche es gerne mit Freunden bespricht, egal ob Mobbing, Krankheit oder gar Familiäre Belastungen.<br><strong>Partizipation:</strong> Kinder und Jugendliche können an gesellschaftlichen Diskussionen teilnehmen und ihre Perspektiven einbringen (recht aktuell ist hier z.B. die Friday for Future Bewegung oder die Wehrpflicht Diskussion).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gefahren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder stoßen in den sozialen Medien auf viele Risiken, die ihre psychische Gesundheit, Sicherheit, Entwicklung und sozialen Beziehungen beeinflussen können. Besonders problematisch wird es, wenn sie zu jung allein im Netz unterwegs sind oder Plattformen nutzen, die nicht altersgerecht sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Psychische und emotionale Risiken</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es besteht die Möglichkeit, dass ein Kind mit <strong>nicht altersgerechten Inhalten</strong> wie Gewalt, Sexualität, Selbstverletzung oder extremistischen Themen in Kontakt kommt. Solche Inhalte können für Kinder überfordernd oder beängstigend sein.<br>Gestellte Bilder und Filter fördern unrealistische Schönheitsideale und können bestehende Selbstwertprobleme noch verschlimmern. Die eigene <strong>Unzufriedenheit mit dem Körper</strong> wird dadurch verstärkt, und Kinder oder Jugendliche geraten unter zusätzlichen <strong>Vergleichsdruck</strong>.<br>Ein bekanntes Problem ist die <strong>fast schon süchtige Nutzung</strong> von Geräten, sozialen Medien und des Internets im Allgemeinen. Viele Erwachsene haben den Eindruck, dass Kinder und Jugendliche zu viel Zeit vor Bildschirmen verbringen und ihre Umgebung nicht mehr so bewusst wahrnehmen wie frühere Generationen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Soziale Gefahren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Viele ältere Generationen verstehen nicht (oder wollen es nicht verstehen), dass Social Media, Technik und das Internet ein großer Teil des Lebens sind. So wie früher (auch ich) in der Schule gemobbt wurde, findet das Mobbing heute oft im Internet statt und nennt sich <strong>Cybermobbing</strong>. Beleidigungen, Ausgrenzungen oder Bloßstellungen im Netz wirken oft stärker als im realen Leben. Während im echten Leben nur ein Teil der Menschen Beleidigungen mitbekommt, sind sie im Internet dauerhaft sichtbar und oft öffentlich. Dort können sogar fremde Personen ein Kind beleidigen, zum Beispiel in einem Spiel oder nach einem Posting. Früher fand Mobbing auf dem Schulhof oder in der Klasse statt und blieb meist dort.<br><strong>Gruppendruck </strong>ist für Kinder und Jugendliche oft kaum zu widerstehen. Ob Likes sammeln, Trends folgen oder Challenges mitmachen – vieles scheint ein Muss zu sein. Es beginnt beim harmlosen Planking auf dem Boden und endet beim riskanten Planking auf Brückengeländern, Hochhäusern oder sogar beim Schlucken von Waschmaschinen-Pads. Was hat mir eine Jugendliche Person (17 Jahre!!) mal gesagt: &#8222;<em>Stephan, Deo schmeckt komisch</em>&#8222;. Ich frage mich, warum es ein Verbot bis 14 gibt, wenn sich doch eine 17-jährige Person im Rahmen einer Challenge Deo in den Mund sprüht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Entwicklungsbezogene Risiken</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Überforderung durch zu frühe Nutzung:</strong> Fachstellen betonen, dass Kinder unter 12 bis 14 Jahren viele Risiken noch nicht richtig einschätzen können. Die meisten halten daher 14 Jahre für ein angemessenes Mindestalter für die selbstständige Nutzung von Social Media. Aber selbst bei einer 17-jährigen Person gibt es immer noch den Einfluss von Gruppenzwang.<br><strong>Häufige Unterbrechungen </strong>durch Benachrichtigungen oder Statusmeldungen und Ähnliches machen das Lernen schwer und bringen oft den Schlafrhythmus durcheinander.<br><strong>Identitätsdruck</strong>: Kinder entwickeln noch ihr Selbstbild, und ständige Bewertungen sowie die Suche nach Likes von außen können diese Entwicklung verzerren (<strong>Vergleichsdruck</strong>).</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kommerzielle Risiken</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Spiele für Handy, Tablets oder in sozialen Medien sind mit <strong>aggressiver Werbung</strong> überflutet. Viele Kinder und Jugendliche erkennen diese Werbung nicht sofort als solche.<br>Viele Plattformen <strong>sammeln umfangreiche Daten ihrer Nutzer</strong>, was für Minderjährige besonders problematisch sein kann.<br>Ein Like hier, ein Like dort, ein bisschen zu lange bei einem Post verweilen – und schon wissen die Betreiber, wofür man sich interessiert, und zeigen entweder aggressive Werbung oder mehr von solchem Content.<br><strong>In-App-Käufe</strong>: Viele Free2Play (F2P) Spiele bieten kleine In-Game-Käufe an: hier ein cooler Skin für 4,99€, dort etwas Baumaterial für 1,99€, und vielleicht eine Waffe für 9,99€. Ein Klick, und das Item gehört einem – so summieren sich schnell 100€ oder mehr auf der Rechnung des Account-Inhabers.<div><br>Ein Beispiel was wirklich 2026 passiert ist (zu In-App-Käufe):<br>Ein Kind spielte mit dem Gerät seines Vaters, auf dem eine Kreditkarte als Zahlungsmittel hinterlegt war, und tätigte <strong>In-App-Käufe im Wert von 33.700€</strong>. Der Vater forderte eine Rückzahlung vom App-Anbieter und zog vor Gericht. Das Landgericht Baden-Württemberg entschied jedoch, dass der Vater die Kosten selbst tragen muss. (siehe <a href="https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669" type="link" id="https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Urteil des Landgerichts Karlsruhe (Az. 2 O 64/23)</a>).</div></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Quellen zu In-App-Käufen und haftung des Erziehungsberechtigten</summary>
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669" type="link" id="https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669">Urteil des Landgerichts Karlsruhe (Az. 2 O 64/23)</a><br><a href="https://www.pcwelt.de/article/2946766/urteil-vater-haftet-fuer-33000-euro-app-kaeufe-seines-sohnes.html#" type="link" id="https://www.pcwelt.de/article/2946766/urteil-vater-haftet-fuer-33000-euro-app-kaeufe-seines-sohnes.html#" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht: Urteil: Vater haftet für 33.000 Euro App-Käufe seines Sohnes</a></p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">Mein (persönliches) Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Social Media und das Internet im Allgemeinen können eine wunderbare Sache sein – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Kinder und Jugendliche finden dort Schultutorials, können jederzeit mit Freunden in Kontakt bleiben, sogar während des Corona-Lockdowns. Auf langen Autofahrten können sie ihre Serien schauen, Musik hören oder Spiele spielen. Von überall auf der Welt lässt sich der Kontakt zu Freunden halten, mit der Familie per Video telefonieren, Bestätigung erhalten, Technik erlernen und neue Interessen entdecken. Kinder mit Behinderungen haben eine barrierearme Möglichkeit zu kommunizieren, und alle können sich über Themen austauschen, die im Alltag schwierig sind – und noch vieles mehr.<br>Aber:<br>Im Internet können Kinder mit Gewalt, Sexualität und extremistischen Inhalten in Kontakt kommen, was zu Selbstwertproblemen führen und Sucht fördern kann. Es besteht die Gefahr von Cybermobbing, dem Kontakt zu fremden Menschen (wie in einer Werbung, in der eine Mutter ihr Kind einem Fremden in die Hand gibt und er sagt: &#8222;Komm, ich zeige dir einen Hasen&#8220;) und verstärktem Gruppendruck, etwas Dummes zu tun. Zudem kann es die kognitive Entwicklung stören, die Identitätsbildung des Kindes verzerren und Eltern in den Ruin treiben. (Erinnerung: <a href="https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669" type="link" id="https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001622669" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Urteil des Landgerichts Karlsruhe (Az. 2 O 64/23)</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selber denke, das Kinder lernen müssen mit dem Medium umzugehen, das Kinder im optimalen Fall das Medium Internet und Social Media gemeinsam mit den Eltern kennenlernen. Auch viele Erwachsene wissen nicht damit umgehen zu können, sonst währe sowas wie die In-App-Käufe von 33.700€ nicht passiert.<br>Stellt die Geräte der Kinder korrekt ein, auch wenn das Kind dann immer wieder sagt &#8222;Aber der darf das&#8220;, und passt auf das Kind auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Siehe <a href="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/">Kinder und Ihr erstes Smartphone einstellen </a>um herauszufinden wie man ein <a href="https://gernardt.net/kindern-das-smartphone-mit-android-absichern/">Android </a>oder <a href="https://gernardt.net/teil-1-kindern-das-erste-smartphone-mit-apples-ios-absichern/">IOs </a>Gerät Kindgerecht einstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesinstitut für Bevölkerung: <a href="https://www.bib.bund.de/Publikation/2025/pdf/Digitale-Mediennutzung-von-Kindern-und-Jugendlichen.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1" type="link" id="https://www.bib.bund.de/Publikation/2025/pdf/Digitale-Mediennutzung-von-Kindern-und-Jugendlichen.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Digitale Mediennutzung von Kinder und Jugendlichen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gernardt.net/sozial-mediaverbot-fuer-kinder-und-jugendliche/">Sozial Mediaverbot für Kinder und Jugendliche?</a> erschien zuerst auf <a href="https://gernardt.net">Gernardt.net</a>.</p>
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		<title>Medienkompetenzen bei Kindern und Jugendlichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2025 20:22:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[kinderschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Internet ist eine Quelle voller Wissen, Tutorials, Lehrvideos, Hilfestellungen und Unterhaltung. Doch leider gibt es, wie bei vielen Errungenschaften [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gernardt.net/medienkompetenzen/">Medienkompetenzen bei Kindern und Jugendlichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://gernardt.net">Gernardt.net</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Internet ist eine Quelle voller Wissen, Tutorials, Lehrvideos, Hilfestellungen und Unterhaltung. Doch leider gibt es, wie bei vielen Errungenschaften der Menschheit, immer wieder Personen, die Wege finden, Unfug zu treiben. In Bezug auf die Nachricht vom 18.06.2025 zum Fall White Tiger wird ihm vorgeworfen, 120 Straftaten im Internet begangen zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Fall zeigt, das Internet für Kinder und Jugendliche nicht einfach abgeschaltet werden kann, damit das &#8222;normale&#8220; Leben weitergeht. Das Internet hat Auswirkungen auf das reale Leben unserer Kinder und Jugendlichen, ebenso auf einige Erwachsene. Das Internet ist ein wichtiges Instrument das schon seit langer Zeit für das Leben einiger Menschen eine wichtige Rolle spielt. Ich zum Beispiel hatte meine ersten Erfahrungen mit dem Internet und Social Media im Alter von 16 Jahren gemacht. Mein erstes Smartphone war etwa im 2003 ein XDA mit Windows (ja, das gab es). Schon damals habe ich festgestellt, dass das Internet zwar sehr nützlich sein kann, aber Gefahren birgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich bei Familie, Freunden und Bekannten darauf hinweise, dass Kinder und Jugendliche zwar lernen müssen, mit dem Internet umzugehen, aber dennoch beaufsichtigt werden sollten, wurde und werde ich oft belächelt. Manche fragen sogar: &#8222;Was soll denn da passieren?&#8220; Ältere Generationen behaupten häufig, es sei nicht wichtig, dass Kinder und Jugendliche sich mit dem Internet und seinen Möglichkeiten auseinandersetzen, was ich persönlich für einen Irrtum halte. Als ich dies damals äußerte, dachte ich insbesondere an Inhalte wie Filme für Erwachsene oder Videos, in denen Menschen gefoltert oder getötet werden (solche Inhalte gab es auch schon damals). Auf einer Internetseite stieß ich auf ein Zeitraffervideo, das den Verwesungsprozess des Menschen in allen Einzelheiten zeigte (ich war 23 Jahre alt), was auf Kinder sicherlich verstörend wirken könnte.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist die Dimension der Gefahr eine ganz andere. Das Internet bietet auch Pädophilen, Verrückten Menschen die Ihre Opfer suchen oder gar (wie der Fall White Tiger zeigt) über der Webcam unfassbare Dinge veranstalten.<br>Zum Beispiel suchen die sich Kinder und Jugendliche, dessen eigenes Selbstbewusstsein nicht ausgeprägt ist und versucht es zu Handlungen zu zwingen.<br>In dem Fall White-Tiger hat er sich gezielt in diversen Foren aufgehalten um nach Opfern zu suchen. Zuerst wird ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, bei manchen Opfern kann es sogar bis zu einem Abhängigkeitsverhältnis werden (Ich muss mit ihm schreiben, ich möchte ihn sehen, ich vermisse es mit ihm zu schreiben, &#8230; etc.).<br>So hat er sich vertrauen erschlichen und Jugendliche dazu getrieben sich zu ritzen.<br>Sehr heftig war, das er ein Jugendlichen (13 jähriger Amerikaner) zum Selbstmord getrieben hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Achten Sie auf Ihre Kinder! Bringen Sie ihnen den Umgang mit dem Medium Internet, einschließlich Foren und sozialen Medien, behutsam bei. Führen Sie sie langsam heran, und ganz wichtig: Beobachten Sie aufmerksam, was Ihr Kind dort macht!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel: Als ich 28 Jahre alt war, lernte ich zwei Damen im Internet kennen. Eine traf sich mit jemandem, und ich habe sie seitdem nicht mehr online gesehen. In der darauffolgenden Woche traf sich die zweite mit ihm. Ich warnte sie vergeblich, doch sie wollte ihn unbedingt treffen. Das Letzte, was man von ihr sah, war eine Aufnahme bei der örtlichen Bank mit ihm. Er hat beide umgebracht. Sein Name im Internet war Riddick300. Da wurde mir klar, dass etwas passieren muss. Ich selbst habe gelernt, mit dem Internet umzugehen (auch wenn meine Eltern nichts damit am Hut hatten). Aber meine Generation ist die erste, die diesen Wandel richtig miterlebt und mit den Auswirkungen leben muss. Viele in meinem Alter verstehen teilweise nicht, was alles möglich ist. Uns wurde es nicht beigebracht, und so haben Sonderlinge wie ich die Möglichkeiten und Gefahren recht schnell verstanden, während andere einfach wissen, dass es funktioniert, und es nutzen. Oft erhalten Kinder und Jugendliche heute nicht die Medienkompetenz, die sie eigentlich bekommen sollten. Als ich klein war, sagten mir meine Eltern, dass ich nicht mit Fremden gehen, nichts von Fremden annehmen und nicht in fremde Autos einsteigen soll. Warum wird den Kindern heute nicht gesagt: Schreibe nicht mit Fremden, mache nichts vor der Kamera, wenn man dich dazu auffordert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich gestern die Nachricht über White-Tiger und seine Machenschaften in den Nachrichten hörte, war ich schockiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sollten Eltern (idealerweise beide) in einer solchen Situation handeln?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Achten Sie darauf, was Kinder und Jugendliche im Internet tun – mit wem sie schreiben und was geschrieben wird. Auch Chats in Spielen werden teilweise genutzt, um leicht beeinflussbare Kinder und Jugendliche zu finden, Vertrauen aufzubauen und dann über andere Kommunikationsformen zu kommunizieren. Derzeit kursieren Nachrichten, dass die Bundesregierung Social Media erst ab einem bestimmten Alter verfügbar machen möchte, beziehungsweise dass die Stimmen lauter werden, Social Media an ein Mindestalter zu koppeln. Das halte ich nicht für richtig. Ich bin vielmehr der Meinung, dass Kindern und Jugendlichen der richtige Umgang mit dem Medium beigebracht werden sollte. Die Gefahr sollte an der Wurzel gepackt und nicht nur das Symptom behandelt werden. Wer mit 28 Jahren nie gelernt hat, mit dem Medium umzugehen, wird ebenfalls auf solche Menschen hereinfallen (wie ich es erlebt habe, Stichwort Riddick300). Im Internet und in den sozialen Medien findet man viele nützliche Inhalte, von Schulunterrichtsthemen bis hin zu Anleitungen, wie man sich die Fußnägel schneidet. Es gibt auch viele spezialisierte Seiten, sei es zu Krankheiten, persönlichen Interessen oder Hilfeforen – von Autos bis hin zu Kochtutorials. Doch auch die Schattenseiten begegnen einem dort sehr schnell.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Fälle zeigen, dass im Internet nicht immer alles eitel Sonnenschein ist. Der eine Fall liegt schon länger zurück und verdeutlicht, wie wichtig Medienkompetenz ist, während der andere aktueller ist und zeigt, dass besonders Jugendliche gefährdet sein können. Auch wenn solche extremen Beispiele selten sind, wird uns diese Gefahr weiterhin begleiten – jüngere Generationen sogar noch mehr als ältere Semester (zu denen ich mich mal zähle, Jahrgang 1982).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alles und nicht jeder im Internet ist Gefährlich, nicht jeder möchte andere Verletzen oder Wehtun. Die positiven Aspekte überwiegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kann ich meine Kinder schützen?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sprechen Sie mit Ihren Kindern und Jugendlichen über den Erfahrungen welche die Schutzbedürftigen im Internet machen.</li>



<li>Nehmen Sie ihre Kinder und Jugendliche ernst, das Internet, das Social Media ist ein wichtiger Bestandteil in ihrem Leben!</li>



<li>Seien Sie verständnisvoll!</li>



<li>Sagen Sie das keine personenbezogenen Daten veröffentlicht werden sollen, Jugendlichen können Sie Erklären warum, Kinder werden den Zusammenhang höchstwahrscheinlich nicht verstehen. (Auch nicht in Spielen! Hier suchen teilweise pädophile ihre Opfer)</li>



<li>Verwendet Technische Schutzmaßnahmen für eure Kinder (auch wenn es Anfangs einige Probleme geben wird da andere Kinder einiges machen können was Ihr Kind nicht machen darf). Wie Smartphones und Tablets Kindgerecht eingestellt werden können findet ihr weiter unten.<br>Diverse Plattformen bieten Filter an, welche unangebrachte Inhalte blockieren, stellt die Apps (wie Youtube oder TikTok, um ein paar Beispiele zu nennen, entsprechend ein).</li>



<li>Thematisiert Cybermobbing, Grooming oder Extremismus (natürlich altersgerecht), Arbeitet hier mit den Schulen eurer Kinder zusammen. <em><span style="text-decoration: underline;">Medienkompetenz muss an den Schulen ankommen</span></em>!</li>



<li>Prüft vor Installation von Apps (z.B. auf Smartphones und Tablets) die Berechtigungen der Apps (<a href="https://gernardt.net/469/">hier habe ich dazu was geschrieben</a>).</li>



<li>Stellt Kindgerechte Suchmaschinen in den Geräten ein, welche ihr Kind verwendet (wie z.B. <a target="_blank" href="https://www.fragfinn.de/">fragFINN</a>)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, Kindern und Jugendlichen altersgerecht zu erklären, worauf sie achten sollten. Wenn Ihr Kind sich Ihnen anvertraut, hören Sie aufmerksam zu und nehmen Sie die Sorgen ernst. Bei Zweifeln oder auffälligem Verhalten von Chatpartnern melden Sie dies der Polizei!</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was mir vor kurzem in einem Smartphonespiel (ab 12 Jahre freigegeben) passiert ist.</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Vor kurzem bei einem Handyspiel schrieb eine männliche Person das er gerne in Unterbuchse schläft. Da ich den Chat Administriere und auch Kinder, Jugendliche sowie &#8222;leichtgläubige&#8220; junge Erwachsene dort sind habe ich direkt Interveniert.</p>
</details>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gebe ich eine Anleitung um Android und iOS Geräten Kinder sicher einzustellen (mit Kostenfreien Mitteln):</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/das-erste-android-geraet-fuer-mein-kind/">Android Kindersichereinstellen</a></div>



<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://gernardt.net/category/smartphone4kids/das-erste-ios-geraet/">iOS Kindersicher einstellen</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Lasst eure Kinder nicht alleine am Netz und passt auf!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier schreibe ich noch einige Telefonnummern auf an denen Sie sich anonym wenden können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530</li>



<li>Telefonseelsorge: 116 123</li>



<li>Nummer gegen Kummer: 116 111</li>



<li>Nummer gegen Kummer für Eltern: 0800 111 0550</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Quellennachweise</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.focus.de/panorama/vom-harmlosen-chat-zum-albtraum-die-perfide-taktik-des-white-tiger_2e60a547-785c-441a-8d78-3bb0f96f25f3.html">„Dachte sie lieben mich“: Sophia erzählt, wie „White Tiger“ sie in perfide Falle lockte</a></li>



<li><a href="https://www.tagesschau.de/inland/regional/white-tiger-und-die-gruppe-764-was-die-chats-verraten,cybergrooming-112.html">&#8222;White Tiger&#8220; und die Gruppe &#8222;764&#8220; &#8211; was die Chats verraten</a></li>



<li><a href="https://www.n-tv.de/panorama/20-Jaehriger-soll-Kinder-missbraucht-und-einen-Jungen-in-den-Tod-getrieben-haben-article25842065.html">20-Jähriger soll Kinder missbraucht und einen Jungen in den Tod getrieben haben</a></li>



<li><a href="https://www.sueddeutsche.de/panorama/chatroom-moerder-vor-gericht-riddick300-der-killer-1.365031">&#8222;Riddick300&#8220;, der Killer</a></li>



<li><a href="https://www.spiegel.de/panorama/justiz/toedliche-chat-liebe-in-seinen-augen-ist-so-eine-kaelte-drin-a-565380.html">&#8222;In seinen Augen ist so eine Kälte drin&#8220;</a></li>



<li><a href="https://www.welt.de/regionales/hamburg/article2184232/Serienmoerder-Hamburger-Internet-Moerder-koennte-Serientaeter-sein.html">Hamburger Internet-Mörder könnte Serientäter sein</a></li>
</ul>
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		<title>Barrierefreiheit bei Websiten</title>
		<link>https://gernardt.net/barrierefreiheit-bei-websiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 18:02:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bald ist es soweit da tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz tritt am 28.06.2025 in Kraft.So müssen dann zum Beispiel Onlineshops, mobile Anwendungen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bald ist es soweit da tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz tritt am 28.06.2025 in Kraft.<br>So müssen dann zum Beispiel Onlineshops, mobile Anwendungen, Programme, Betriebssysteme, Mobiltelefone, Tablets, Spielekonsolen und viel mehr Barrierefrei sein, das auch Menschen mit Behinderungen ordentlich mit den Geräten arbeiten oder in Onlineshops stöbern können. Aktion Mensch hat hier in den letzten Jahren Tests durchgeführt die leider zeigen das nur rund 20 von 65 Websiten Barrierearm gehalten sind. <a href="https://www.aktion-mensch.de/inklusion/studien/test-barrierefreie-webshops">Link zum Testbericht von Aktion Mensch</a>. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.w3.org/TR/WCAG22/">Link zur WCAG 2.2 (Web Content Accessibility Guidlines 2.2</a></li>



<li><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bitv_2_0/BJNR184300011.html">Link zur BITC 2.0 (Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz&nbsp;(Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Neues Dateisystem von Microsoft ReFS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Gernardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 13:15:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neues Dateisystem? Nicht wirklich. ReFS, das Resilient File System, ist ein von Microsoft entwickeltes Dateisystem, das speziell für Umgebungen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein neues Dateisystem? Nicht wirklich. ReFS, das Resilient File System, ist ein von Microsoft entwickeltes Dateisystem, das speziell für Umgebungen mit hoher Verfügbarkeit und Leistung konzipiert wurde. Es wurde erstmals mit Windows Server 2012 eingeführt und wird seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und in nachfolgenden Windows Server-Versionen implementiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ReFS-Dateisystem ist seit der Windows 11 Insider Preview Build 25281 verfügbar, die im Januar 2023 veröffentlicht wurde. Derzeit ist ReFS nicht in den stabilen Builds von Windows 11 enthalten, sondern nur in den Insider Previews.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 1.10.2024 ist das Windows 11 24H2 Update verfügbar. Dieses Update ist sehr umfangreich und verändert das System tiefgreifend (also das Fundament der Software). Seitens Microsoft sind einige Inkompatibilitäten bekannt, sodass das Update auf bestimmten Computern verweigert wird. Windows 11 richtet eine <a href="https://support.microsoft.com/de-de/topic/kb5006965-so-%C3%BCberpr%C3%BCfen-sie-informationen-zu-denkschutz-speichern-die-auswirkungen-auf-ihr-ger%C3%A4t-haben-265cf311-6c98-4413-956b-75b3044dfde9" target="_blank" rel="noopener">Schutzsperre </a>(externer Link)ein, bis die Hersteller von inkompatibler Software Updates bereitstellen, um diese Probleme zu lösen. Eine Liste der bekannten Probleme ist <a href="https://learn.microsoft.com/en-us/windows/release-health/status-windows-11-24h2" target="_blank" rel="noopener">hier</a> (externer Link) zu finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Dateisystem ReFS</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Integrity Streams:</strong> ReFS nutzt Prüfsummen für Metadaten und optional auch für Dateidaten, um Schäden zuverlässig zu identifizieren.</li>



<li><strong>Integration in Speicherplätze:</strong> Das ReFS (Resilient File System) gewährleistet die Datenintegrität, indem es automatisch erkannte Beschädigungen repariert. Wird ReFS innerhalb eines Spiegelungs- oder Paritätsbereichs eingesetzt, greift es auf alternative Datenkopien zu, die in den Speicherplätzen vorhanden sind. So können beschädigte Daten identifiziert und repariert werden, ohne dass das Volume offline geschaltet werden muss, was eine durchgehende Verfügbarkeit sicherstellt und Ausfallzeiten minimiert.</li>



<li><strong>Rettung von Daten:</strong> Ein Volume kann online bleiben und wird nur in seltenen Fällen offline genommen, um Reparaturen durchzuführen. Dabei entfernt ReFS beschädigte Daten aus dem Namespace, um das Volume online zu halten. Es erkennt somit beschädigte Daten, auch ohne eine Kopie der Daten zu haben.</li>



<li><strong>Proaktive Fehlerkorrektur:</strong> Es identifiziert automatisch potenzielle Schäden und initiiert daraufhin eine Datenreparatur.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">ReFS unterstützt Volumes bis zu 35 Petabyte (im Vergleich zu 256 Terabyte bei NTFS). <br>Durch die proaktive Fehlerkorrektur ist das Dateisystem widerstandsfähiger als NTFS.<br>ReFS implementiert die beschleunigte Parität durch Spiegelung und ermöglicht das Erstellen von Volumes, die sowohl Spiegelungs- als auch Paritätsresilienz nutzen.</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Unterschied Spiegelung und Paritätsresilienzschemata</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Durch Spiegelungsresilienz lassen sich schnelle Schreibvorgänge realisieren, allerdings ist die Datenreplikation für jede Kopie nicht speichereffizient.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Paritätssystemen wird die Parität für jeden Schreibvorgang neu berechnet, was die Leistung bei wahlfreien Schreibvorgängen beeinträchtigen kann. Jedoch ermöglicht die Parität eine Speicherung der Daten mit höherer Speicherplatzeffizienz.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Namespace</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff Namespace bezeichnet bei ReFS die Art und Weise, wie Dateien und Verzeichnisse im Dateisystem strukturiert und organisiert sind.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Datei- und Verzeichnisstruktur:</strong> Es bestimmt die hierarchische Organisation der Dateien und Verzeichnisse.</li>



<li><strong>Zugriff und Verwaltung:</strong> Der Namespace erlaubt es Anwendern und Programmen, auf Dateien zuzugreifen und diese zu verwalten.</li>



<li><strong>Integrität und Konsistenz:</strong> Um die Integrität des Dateisystems zu sichern, werden defekte oder beschädigte Dateien aus dem Namespace entfernt.</li>



<li><strong>Metadaten:</strong> Ein Namespace beinhaltet Metadaten, also Informationen über Dateien und Verzeichnisse, wie zum Beispiel Dateigröße, Erstellungsdatum und Berechtigungen.</li>
</ol>
</details>



<h3 class="wp-block-heading">Block-Clone Vorgänge</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Block-Clone-Vorgänge stellen vermutlich die bedeutendste Innovation des Dateisystems dar. ReFS erlaubt es mehreren Dateien, denselben logischen Cluster zu nutzen. Zum Beispiel: Wenn drei Dateien bis auf jeweils vier gleiche und einen unterschiedlichen Cluster identisch sind, benötigt ReFS nur sieben Cluster statt der 15 Cluster, die bei NTFS nötig wären. Dies führt zu einer erheblichen Geschwindigkeitssteigerung für den Benutzer, insbesondere beim Kopieren von Dateien.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gemeinsame Nutzung logischer Cluster:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Es erlaubt, dass mehrere Dateien dieselben logischen Cluster gemeinsam nutzen.</li>



<li>Dadurch werden bei Kopiervorgängen nur eine Region der Datei auf einen physischen Speicherort umgeleitet, was den Prozess beschleunigt und die E/A-Belastung verringert.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Referenzzähler:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>In den Metadaten für kopierte Regionen werden Referenzzähler geführt. Diese zählen die Anzahl der einzigartigen Dateiregionen, die dieselben physischen Regionen verwenden.</li>



<li>Dies ermöglicht es, dass mehrere Dateien dieselben physischen Daten teilen können, ohne die Isolation zwischen den Dateien zu beeinträchtigen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Effizienz und Speicherplatz:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Da logische Cluster gemeinsam genutzt werden und somit identische Daten nicht mehrfach gespeichert werden müssen, verbessert sich die Speicherkapazität.</li>



<li>Schreiboperationen auf freigegebene Bereiche aktivieren einen Mechanismus, bei dem ReFS eine neue Region für den anstehenden Schreibvorgang zuweist, um die Integrität der gemeinsam genutzten logischen Cluster sicherzustellen.</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe die wichtigsten Aspekte von ReFS hervorgehoben. Solange im privaten Sektor keine SSDs oder HDDs eingesetzt werden, die 256GiB überschreiten, wird Microsoft Windows vermutlich weiterhin standardmäßig NTFS nutzen. Allerdings könnten die Effizienz, Speicherplatzoptimierung und proaktive Fehlerbehebung auch für Privatanwender attraktiv sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gernardt.net/neues-dateisystem-von-microsoft-refs/">Neues Dateisystem von Microsoft ReFS</a> erschien zuerst auf <a href="https://gernardt.net">Gernardt.net</a>.</p>
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